Tragödie : Toter im Auto nahe Ziggelmark entdeckt

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03. August 2015, 20:20 Uhr

Ein ziemlich groß angelegtes Polizeiaufgebot hat heute in und um Ziggelmark (bei Wittenburg) für Aufsehen gesorgt. Ursache war ein ein toter Mann, der in einem Citröen mit OD-Kennzeichen auf einem Weg nahe der Autobahn gefunden wurde. Das bestätigte gestern auch die Schweriner Staatsanwaltschaft auf Nachfrage unserer Redaktion. Mehr könne man aber noch nicht sagen, es werde von der Kriminalpolizei ermittelt. Die Polizeiinspektion erklärte auf Anfrage: „Woran er starb, ist derzeit noch unklar. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft haben die Ermittlungen zur Todesursache aufgenommen. Ein Zeuge fand den Toten am Montagmittag sitzend im Wagen. Ob es sich bei dem Toten um den Halter des Pkw handelt, ist zurzeit noch unklar. Möglicherweise ist der Mann schon längere Zeit tot.“

Im Ort war der Wagen, der jenseits der Autobahnbrücke stand, bereits am Sonnabend aufgefallen. Mehrere Ziggelmarker passierten den Wagen mehrfach, ohne Verdacht zu schöpfen. Viele glaubten an einen Jäger, der sein Auto stehen gelassen hatte. Erst als das Auto den dritten Tag in Folge an der gleichen Stelle stand, sah ein Ziggelmarker genauer nach und fand den Toten.

Die Polizei hat den Tod des Mannes mittlerweile aufgeklärt. Wie ein Polizeisprecher am heute in Ludwigslust sagte, handelt es sich um einen 74-Jährigen aus dem Kreis Stormarn in Schleswig-Holstein. Der Rentner habe sich selbst getötet. Anwohner hatten das an einem Feldrand unweit der Autobahn 24 abgestellte Auto des Mannes mehrere Tage beobachtet. Ein Zeuge hatte den Toten aber erst am Montagmittag im Wagen entdeckt. Der Tote habe äußere Verletzungen aufgewiesen, die er sich den Ermittlungen zufolge selbst beigebracht habe.

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