zur Navigation springen
Hagenower Kreisblatt

13. Dezember 2017 | 23:37 Uhr

Hagenow : Tonnenschwerer Ertrag

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Gute Maisernte im Kreis / Aber: spätere Abreife gefährdet Folgebestände / Sorge: neue Düngeverordnung 2016

von
erstellt am 28.Okt.2015 | 11:45 Uhr

Trotz mickriger Startphase im kühleren Frühsommer können die Landwirte im Landkreis in diesen Tagen eine ordentliche Maisernte einfahren. 35 Tonnen pro Hektar sind ein „richtig guter Durchschnitt“, sagt Harald Elgeti, Geschäftsführer des Kreisbauernverbandes, auf Nachfrage. Doch auch wenn die zunächst „schrecklich“ aussehenden Maispflanzen in den feuchten, warmen Juli- und Augustwochen noch kräftig aufgeholt haben, könnte der sehr späte Abreifeprozess zum Problem für die Folgebestände werden.

Eigentlich wäre der Mais längst abgeerntet. Bis spätestens Mitte Oktober. Doch das sei laut Harald Elgeti in diesem Jahr aufgrund des Wetters und der Vegetation nicht einzuhalten. Auf einigen Feldern stehen immer noch Maispflanzen. Die Ernte sei aber in den letzten Zügen.

Wochen, die den Folgepflanzen fehlen. Ob Roggen oder Weizen – je weniger Zeit dem Getreide vor dem Winter bleibt, desto spärlicher sei die Wurzelbildung und desto schwächer die Pflanze, erklärt der Geschäftsführer. Die Wurzeln können vor den kalten Monaten nicht mehr so tief in die Erde dringen, um das Gewächs in Dürrephasen im Frühjahr besser versorgen zu können. Einige Bestände könnten gefährdet sein, befürchtet Elgeti.

Mehr dazu lesen Sie in unserer Printausgabe am Mittwoch.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen