Lübtheen : Theatersommer in der Kulturkate

Die Vorbereitungen auf den Theatersommer in der Kulturkate nehmen Gestalt an.
Die Vorbereitungen auf den Theatersommer in der Kulturkate nehmen Gestalt an.

In diesem Jahr keine eigenen Inszenierungen/ Gastspieler treten auf, die alle selbst bereits in der Kulturkate tätig waren

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25. Juni 2015, 19:45 Uhr

Die Vorbereitungen auf den Theatersommer in der Kulturkate nehmen Gestalt an, und so wurde die Bühne gebaut, die Zuschauerplätze eingerichtet und die Gastronomie bereitgestellt. Damit kann der Theatersommer beginnen. In diesem Jahr inszeniert die Kulturkate kein eigenes Stück. Statt dessen wurden Gastspiele eingeladen mit Mitwirkenden, die alle selbst in den vergangenen Jahren in der Kulturkate tätig waren.

Den Beginn macht das Stück „Wozu das Theater“ von Iris Matzen. Das Publikum der Kulturkate kennt Iris Matzen aus „Liliom“. Jetzt bringt sie ein Stück mit in die Kulturkate, das sie eigentlich für das „Theater der Keller“ in Köln geschrieben hat, das aber auf die Kulturkate passt wie die Faust aufs Auge.

„Wozu das Theater?“ beschäftigt sich mit der schwierigen Frage, Theater zu machen, sich aber auch an Förderrichtlinien halten zu müssen. Ein Balanceakt, von dem Volkert Matzen ein Lied singen kann. Das Publikum erwartet am 3. und 4. Juli jeweils um 20.30 Uhr eine Inszenierung mit Musik und allen Tücken, die das Theatermachen mit sich bringt.

Am 10. Juli kehren Lennart Müller und Jeanette Arndt von der Freien Bühne Wendland in die Kulturkate zurück. Im letzten Sommer standen sie auf dem Theaterfloß auf der Elbe gemeinsam auf der Bühne und gehörten zum Ensemble der „Vergessenen Brücke“. Nun spielen sie wieder gemeinsam in einer Komödie „Zwei wie Bonnie und Clyde“, die kein Auge trocken lassen wird. Manni und Chantal, alias Bonnie und Clyde, träumen hier vom großen Geld, einer Heirat in Las Vegas und einer Rente in Südamerika.

Um ihre Träume Wirklichkeit werden zu lassen, fehlt es den beiden aber nicht nur an einer gehörigen Portion Cleverness. Lennart Müller und Jeanette Arndt haben ihre Stück extra an die Freilichtgegebenheiten der Kulturkate angepasst. Auch diese Vorstellung beginnt um 20.30 Uhr. Am 31. Juli und und 1. August wird es musikalisch. Henriette Thorun, die auch kein unbekanntes Gesicht in der Kulturkate ist und bereits als Statistin, Kleindarstellerin und Musikerin in diversen Stücken mitwirkte, kommt mit ihrer Band „Silver Lining“ und bringt Swingklassiker mit, die zum Tanzen einladen. An diesen Abenden wird die Bühne der Kate für das Publikum zum Tanzboden. Zu Beginn des Abends wird Oliver Törner, bekannt aus „Jeppe vom Berge“ und der „Vergessenen Brücke“, Ausschnitte aus seinem neuen Programm vorstellen. „Frisch gerissen... Betrachtungen eines Wolfs zu seinem mordsmäßigen Ruf“ soll im Herbst in die Kulturkate kommen. Den Abschluss des Kulturkatensommers wird ein alter Bekannter am 28. und 29. August bringen. Hans Machowiak, der schon seit „Ende der Schonzeit“ jedes Jahr aufs Neue das Publikum begeisterte, kommt mit neuen Kollegen zurück nach Lübtheen und im Gepäck das Stück „Die Olsenbande- mächtig gewaltig“. Damit ist er normalerweise als Theaterdinner in ganz Deutschland unterwegs und unterhält mit der dänischen Erfolgsgeschichte um Egon Olsen das Publikum, das an diesem Abend in der Kulturkate ebenfalls mit einem Dinner rechnen darf. Diese Veranstaltung beginnt bereits um 20 Uhr. Karten für die Gastspiele in der Kulturkate gibt es an den vertrauten Vorverkaufsstellen der letzten Jahre, im Kino Boizenburg, dem Brillenhaus Hagenow, der Tourist- Information in Lauenburg, im Ludwigsluster Luna Filmtheater, dem Haus des Gastes in Neuhaus, der Stadtinformation in Schwerin und der Lüneburger Theaterkasse. Aber auch im Internet ist ein Ticketshop zu finden unter www.kulturkate.de Die Eintrittspreise betragen wie in den letzten Jahren 21 Euro im Vorverkauf, nur für das Theaterdinner werden 38 Euro veranschlagt, da hier das Essen inklusive ist.


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