Rensdorf : Tausende Besucher auf 20. Kartoffelfest

An die Pfannen: Einwohner aus Rensdorf sorgen für Nachschub an Kartoffelpuffern und Bratkartoffeln.
An die Pfannen: Einwohner aus Rensdorf sorgen für Nachschub an Kartoffelpuffern und Bratkartoffeln.

Rensdorfer braten tonnenweise Kartoffelpuffer und Bratkartoffeln: Einnahmen sollen an Kindereinrichtungen und Feuerwehr fließen

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15. September 2019, 20:00 Uhr

Einmal im Jahr herrscht Ausnahmezustand in der ansonsten beschaulichen Gemeinde Nostorf. Dann wird zum Kartoffelfest geladen und tausende Besucher strömen zur Festscheune im Ortsteil Rensdorf. So auch am gestrigen Sonntag, zum Jubiläumsfest. „Es findet dieses Jahr zum 20. Mal statt. Die Dorfgemeinschaft hat es sich über Jahre aufgebaut und wir unterstützen, wo wir können“, sagt Thomas Arndt, Geschäftsführer des Landwirtschaftsunternehmens AFM. „Das Kartoffelfest steht und fällt aber mit der Dorfgemeinschaft.“

Ein Beispiel: Schon am Freitag waren rund 80 Frauen zusammengekommen und schälten tonnenweise Kartoffeln per Hand. Unter anderem für die beliebten Kartoffelpuffer und Bratkartoffeln, die am Sonntag wiederum von Anwohnern zubereitet wurden.

Einen fünfstelligen Betrag lässt sich das Agrarunternehmen laut Arndt die Unterstützung für die Feier kosten. „Wir sind der größte Betrieb hier in der Region, mit über 5000 Hektar Ackerfläche. Das Fest ist eine gute Möglichkeit einmal etwas zurückzugeben.“ Kommerziell sei es nicht. Die Einnahmen würden gespendet. Dieses Jahr sollen davon die Kinderfeuerwehr in Warlitz/Goldenitz, die Kita „Sonnenkäfer“ in Schwanheide und die Schaalsee-Residenz in Zarrentin profitieren, sowie auch der Förderverein der Feuerwehr Nostorf. Dafür hatte sich selbst Heiko Schlemmer, Bürgermeister der Gemeinde Nostorf und gleichzeitig Wehrführer, hinter den Grill gestellt. „Ein Dank von der Gemeinde an das Unternehmen“, so Schlemmer. „Das Fest war super organisiert, wie jedes Jahr.“ Mit „vielleicht 5000“ Besuchern rechnete Thomas Arndt. Grund dafür waren sicherlich auch die Stargäste Kerstin Ott und Olaf Berger, die am Sonntagnachmittag auftraten. „Sie sind aber nicht hier um Gäste anzulocken, sondern wegen des Jubiläums“, so Thomas Arndt. Ein Lockmittel braucht das Kartoffelfest wohl ohnehin nicht mehr.

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