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Spezialeinsatz in Hagenow : Taucher suchen nach Beweisen

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Einheit der Landespolizei durchsucht Gewässer in der Nordischen. Einsatz steht im Zusammenhang mit Ermittlungen

svz.de von
erstellt am 23.Feb.2016 | 08:00 Uhr

Die Tauchbasis war gestern vormittag am Ende der Nordischen eingerichtet: grüne Lkw und Begleitfahrzeuge der Landespolizei.

Nach den Worten von Uwe Mathews, dem Chef des Hagenower Polizeireviers, war eine Aktion mit den Polizeitauchern erforderlich, weil im Zusammenhang mit einem laufenden Strafverfahren Beweismittel sichergestellt werden müssen. „Dazu werden hier verschiedene Bereiche in den Gewässern abgesucht“, sagt er vor dem Einsatz im SVZ-Gespräch, während sich die Taucher in ihrem Spezialfahrzeug vorbereiteten.

Nach den Worten des Chefs der Tauchertruppe, Polizeikommissar Martin Schulz, waren insgesamt sieben Beamte in Hagenow im Einsatz. Gesichert an langen Leinen stiegen drei Taucher in die Fluten der Gewässer, die eine Temperatur von lediglich einigen Graden über Null hatten. „Die Sichtweite da unten ist schon sehr eingeschränkt. Wir haben zwar entsprechende Beleuchtung mit, die uns aber nicht viel bringt. Die Situation vor Ort ist genauso, wie beim Autofahren im Nebel. Man sieht nicht viel. Wir können das Licht zwar einsetzen, aber meistens fühlen die Taucher mit den Händen den Seeboden ab“, erzählt der Einsatzleiter der Taucher im SVZ-Gespräch. Vor der Kälte schützen sich die Polizeitaucher mit speziellen Neopren-Anzügen. Von verschiedenen Punkten des Ufers aus gingen die Einsatztaucher auf die Suche nach Beweismitteln, die von der Polizei nicht näher benannt wurden, und die im Untergrund des Sees vermutet werden. Die Polizeitaucher haben ein großes Einsatzspektrum, vom Ermitteln von Diebesgut im Wasser, wie u.a. Stahlschränke oder Pkw, bis zur Personenbergung in den Binnengewässern und in der Ostsee. Zudem werden sie länderübergreifend eingesetzt.

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