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Kreistag setzt Zeichen : Südbahn: Verzweifelter Kampf

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Scheidender Kreistag setzt letztes Symbol / Fakten sprechen klar gegen Weiterführung der durchgehenden Bahnlinie nach Neustrelitz

von
erstellt am 11.Mai.2014 | 18:40 Uhr

Das Schicksal des Bahnverkehrs zwischen Hagenow und Neustrelitz hat den letzten Kreistag dieser Legislaturperiode noch einmal gut eine Stunde lang beschäftigt. Ergebnis vieler Reden und Auszeiten ist ein zumindest der Länge nach gewaltiger Beschluss, den die Kreisverwaltung und vor allem der Landrat nun umsetzen sollen.

Den Fakten nach geht es nur noch darum, zu retten was zu retten ist und vor allem Haltung zu beweisen. Die harte Faktenlage erläuterte Landrat Rolf Christiansen in seltener Offenheit: „Der Landtag hat inzwischen dreimal Nein gesagt zur Fortsetzung der Südbahn. Es ist klarer politischer Wille des Landes, die Bahnstrecke zu kappen. Ich halte das für einen großen politischen Fehler. Viel schlimmer ist jedoch, dass uns mit dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte der Partner für eine mögliche Betreibung abhanden gekommen ist. Der dortige Kreistag hat sich klar mit 42 zu 11 Stimmen gegen eine eigene Betreibung der Strecke ausgesprochen. Hinzu kommt die Zeitschiene. Aus meiner Sicht ist es so gut wie unmöglich, bis zum Dezember eine bezahlbare, genehmigungsfähige Lösung zu erreichen.“

Den vollständigen Beitrag lesen sie in der Monatagsausgabe der Schweriner Volkszeitung.


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