Hagenow-Heide : Straßensanierung auf 2014 verschoben

Auf der jüngsten Einwohnerversammlung im Heidehaus informierte Bürgermeisterin Gisela Schwarz über aktuelle Entwicklungen.
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Auf der jüngsten Einwohnerversammlung im Heidehaus informierte Bürgermeisterin Gisela Schwarz über aktuelle Entwicklungen.

Auch im kommenden Jahr wird es keine Sanierung der Ortsdurchfahrt von Hagenow-Heide geben. Das Land hat kein Geld dafür. Der Ortsteilbeirat organisiert letzte eine Unterschriftensammlung.

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28. September 2012, 10:07 Uhr

Hagenow-Heide | Wenn der Berufsverkehr rollt, morgens, vormittags und nachmittags ist es besonders schlimm. Dann wackeln bei jedem Lkw, der die Ortsdurchfahrt im Zuge der L 04 von Hagenow-Heide passiert, die Häuser. Eine Sanierung der Strecke war bereits in Vorbereitung. Doch aus der Erneuerung der Ortsdurchfahrt wird auch im kommenden Jahr nichts. Darüber informiert Bürgermeisterin Gisela Schwarz die Bürger des immerhin 812 Einwohner zählenden Ortsteils der Stadt während der jüngsten Einwohnerversammlung im Heidehaus. Nach ihren Worten wird aus der vorgesehenen Straßensanierung auch im kommenden Jahr nichts. "Das ist eine Angelegenheit, die uns schon seit Jahren drückt. Es geht um die Maßnahme des Straßenbauamtes zur Sanierung der Ortsdurchfahrt L04. Das Straßenbauamt Schwerin hat uns mitgeteilt, dass der Ausbau der Landesstraße aus mangelnden finanziellen Mitteln auf voraussichtlich 2014 verschoben wird. Die Planungen befinden sich derzeit in der Prüfung des Vorentwurfs. Wir werden mit dem Straßenbauamt zum Jahresende einen Koordinierungstermin durchführen, in dem es auch um die Planungsvereinbarung zur Kostenteilung gehen wird", sagte sie zu den Einwohnern.

Verständlich, dass sich vor allem die Anlieger der Straße darüber nicht erfreut zeigten. "Es ist nicht in Ordnung, dass die Straßensanierung wieder verschoben ist. Unsere Gläser wackeln im Schrank, wenn der Verkehr rollt. Und die Risse im Haus, die aufgrund der Erschütterungen auftreten, werden immer größer. Wenn die Fahrzeuge vielleicht nur 30 km/h fahren würden, dann sähe das schon etwas anders aus, wenngleich das auch keine Lösung ist", macht sich Bernhild Tippelt, sie wohnt mit ihrer Familie in der Hagenower Straße, der L04, im Gespräch mit SVZ Luft.

Die Idee mit einer zeitweiligen Geschwindigkeitsbegrenzung kam auch auf der Einwohnerversammlung zur Sprache. Bürgermeisterin Gisela Schwarz gab zu Bedenken, dass allerdings die Hürde hoch sei, eine Begrenzung auch durchzusetzen. Der Ortsteilbeirat will nun eine Unterschriftensammlung durchführen, um der Forderung zur Straßensanierung beim zuständigen Amt in Schwerin Nachdruck zu verleihen. Gisela Schwarz informierte zudem über den Ausbau des Sportplatzweges. "Sie wissen, dass im diesjährigen Haushalt Finanzmittel für die Vorentwurfsplanung beschlossen wurden. Wir können somit die Planung in Angriff nehmen. Zu den Varianten werden wir noch in diesem Jahr mit dem Ortsteilbeirat in Kontakt treten, um die Grundlage für frühzeitige Anliegerberatung zu legen", sagte sie.

Die Stadt kündigte zudem an, dass Politesse und der Politeur verstärkt den Bereich Ahornweg, Holunderweg und Ginsterweg im Ortsteil nach Falschparkern kontrollieren werden, um den ruhenden Verkehr zu überwachen. Anwohner aus diesem Wohngebiet forderten ihrerseits von der Stadt mehr Platz für parkende Fahrzeuge, der ihrer Meinung nach doch auf den dort brach liegenden Flächen geschaffen werden könnte. Da es sich hierbei aber um Privatland handelt, gibt es für die Kommune keine Handlungsmöglichkeit.

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