Bantin : Stolze Botschafter einer Region

Abschlussbild von Prüfern und Geprüften: Die Regionalmarke bleibt der Dauerbrenner als Markenbotschafter für die Biosphären im Landkreis.  Fotos: Mayk Pohle
Abschlussbild von Prüfern und Geprüften: Die Regionalmarke bleibt der Dauerbrenner als Markenbotschafter für die Biosphären im Landkreis. Fotos: Mayk Pohle

Biosphäre kürt neue Partner der Marke „Leib und Seele“ und freut sich auch über die vielen „Wiederholungstäter“

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01. November 2018, 12:00 Uhr

Sie vereint Lebensmittelbetriebe, Yoga-Anbieter, Künstler, Gemüsebauern, Vermieter und Vereine. Die Regionalmarke für „Leib und Seele“ ist das erfolgreichste Projekt der Biosphärengebiete im Kreis. Längst schmücken sich auch große Firmen mit der Marke, die als besonderer Nachweis von Nachhaltigkeit und ökologischer Orientierung gilt. Doch nichts ist für die Ewigkeit, Nicht jeder, der will, besteht auch den Test der Jury. Andere geben auf oder wechseln die Branche. Aktuell haben 110 Partner die patentrechtlich-geschützte Marke an ihren Türen oder auf ihren Briefköpfen. In diesen Tagen kamen wieder neue Partner hinzu, andere stellten sich der nicht gerade leichten Prüfung.

Der Aufwand, der hinter den Kulissen des Amtes für diese Markenpflege betrieben werden muss, ist enorm. „Wir hoffen, dass wir uns diesen Luxus des Managements als Amt auch weiterhin leisten können. Wie in all den Jahren setzen wir nicht auf Masse, sondern auf Klasse. Wir wollen also nicht unbedingt die Anzahl auf 150 oder mehr erhöhen“, steckte Klaus Jarmatz, der Leiter des Biosphärenamtes, den Rahmen ab. Um im gleich Atemzug stolz zu erwähnen, dass das „Leib-und-Seelen-Programm“ direktes Vorbild für andere große Schutzgebiete in ganz Deutschland geworden sei. „Das wichtigste, dass alle gemeinsam die Marke vertreten und nach außen tragen. Marketing ist keine Einbahnstraße“ mahnte Jarmatz. Wie das gehen kann, zeigt das wieder aufgelegte Projekt des Biowassers der „riha-Wesergold GmbH“ aus Dodow. Das Unternehmen hat schon vor Jahren extra einen Trinkwasserbrunnen im Biosphärengebiet anlegen lassen, um mit der Herkunft des Wassers im Markt punkten zu können.

Bienenzuchtzentrum

Es verwundert eigentlich, dass die Bienenzüchter des gleichnamigen Zentrums in Bantin-Ausbau bei der Regionalmarke noch nicht mitgemacht haben. Das hat sich seit wenigen Tagen nun geändert. Harm Biermann nahm die Urkunde und natürlich auch das entsprechende Schild aus den Händen des Amtsleiters in Empfang.

Und Biermann nutzte als Gastgeber  auch die Gelegenheit, die eigentliche Arbeit des Zentrums vorzustellen. Das kümmert sich vornehmlich um die Zucht von Bienenköniginnen. Damit werde das Wachsen neuer Bienenvölker möglich. Das Bienenzuchtzentrum  als Partner der Imker im Land hat verschiedene Aufgaben, die unter anderem von der Schulungs- und Beratungstätigkeit  über die Bienenzucht bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit reichen. Das große Ziel der  Einrichtung ist zudem der Aufbau eines „Apineums“.Zukünftig sollen nämlich Besucher Einblicke in die Gläserne Zucht und die Gläserne Imkerei bekommen, es wird einen Bienenlehrpfad geben, und der Eingangsbereich des Hauses soll neu gestaltet werden.

 Obstbauern

„Die Bodenqualität und das mecklenburgische Klima schaffen die optimalen Bedingungen für unser Obst. Insgesamt bewirtschaften wir am Rande des Biosphärenreservates Schaalsee eine Fläche von über 1000 Hektar im Landkreis Ludwigslust- Parchim“, so wirbt das Obstgut Coorßen groß auf seiner Internetseite. Meike Coorßen nahm als „Wiederholungstäterin“ die erneut zuerkannte Urkunde aus den Händen des Amtsleiters Klaus Jarmatz entgegen. An der Zertifizierung hat sich das Obstgut u. a. mit seinem eigenständigen Betrieb Bio-Obst Peter Coorßen beteiligt, der zusätzlich noch über die Marke „Naturland“ verfügt. Das Obstgut ist mit drei Unternehmen bei der Regionalmarke dabei.

Bio-Gemüse

Den Namen der Behr-Gruppe kennen nur wenige, dennoch gehören viele Betriebe der Region zu der landwirtschaftlichen Gruppe. Die BioBehr GmbH mit Sitz in Gresse, hier präsentiert von Katharina Witt, hat sich erneut der Prüfung der Regionalmarke gestellt.

Kunstraum Testorf

Anke Meixner und Ulrich Rudolph haben mit ihrer Galerie für zeitgenössische Kunst längst neue Maßstäbe im Landkreis geschaffen. Mit ihrem erneuten aktiven Bekenntnis zur Regionalmarke erhoffen sich beide eine noch bessere Vernetzung in die unmittelbare Region hinein. Rund um Testorf sieht vor allem Ulrich Rudolph da noch viel Potential nach oben.

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