Dreilützow : „Sternstunden“ im Schloss

Jugendliche mit selbst gefertigten „Planeten“ aus Luftballons und Papier.
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Jugendliche mit selbst gefertigten „Planeten“ aus Luftballons und Papier. Fotos: Sven Moritz

Schullandheim Dreilützow will mit integrativer Ferienfreizeit besondere Momente für Kinder und Jugendliche schaffen

svz.de von
30. Juli 2015, 11:43 Uhr

Gewusel in den Räumen und auf der großen Wiese des Schlosses Dreilützow: 107 Kinder und 26 Betreuer verleben noch bis Freitag im Schullandheim und in der Bildungs- und Begegnungsstätte der Caritas Mecklenburg ihre Ferienfreizeit. Das Motto des integrativen Freizeitangebots lautet in diesem Jahr „Sternstunden – außerirdisch unterwegs“.

Die überwiegend aus dem mecklenburgischen Landesteil stammenden Kinder und Jugendlichen haben dafür aus Luftballons und Zeitungspapier Planeten gebastelt, Raketen gebaut und in kleinen Gruppen ihr Wissen rund um das Universum getestet und ihre Fantasie in ferne Galaxien schweifen lassen. Für Mittwochabend war ein Lichterfest geplant.

„Am Dienstag haben wir den Himbeerplaneten geentert und leer gegessen“, erzählt Stefan Baerens und schmunzelt dabei. Der Leiter des Schullandheims hat zusammen mit den anderen Helfern und Betreuern, von denen die meisten ehrenamtlich tätig sind, das Programm für die laufende Ferienfreizeit vorbereitet.

Das Angebot mit Musik, Spiel, Sport und vielen Themenrunden richtet sich Baerens Angaben zufolge an Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sieben und 14 Jahren. Thematisch gehe es um „besondere Momente“, sagt er. Die Teilnehmer bekämen die Möglichkeit, in ihren Ferien Kreatives, Verrücktes, Aktion, Sportliches und vieles mehr zu erleben.

Ferienfreizeiten in einer Größenordnung wie dieser werden laut Baerens einmal im Jahr angeboten, und das schon seit dem Jahr 2000. Die Anmeldeliste dafür liegt zu Jahresbeginn aus. Die
Resonanz sei jedes Mal groß, berichtete der „Schlossherr“. Mitte Januar hätten bereits 80 Interessenten für die „Sternstunden“ im Sommer ihre Teilnahme avisiert.

„Unsere Ideen, Angebote und Aktionen gefallen den Kindern ganz gut“, schätzt Baerens ein. Nicht von ungefähr sind zwei Drittel der aktuellen Teilnehmer schon einmal in Dreilützow gewesen. Auch viele jugendliche Betreuer sind „Wiederholungstäter“. Sie hatten im Kindesalter selbst an Freizeiten im Schloss teilgenommen. „Dreilützow ist ein genialer Ort, wenn man draußen sein möchte“, schärmt Stefan Baerens.

Die Caritas selbst bewirbt das Schloss als „ein Haus für alle, die mit mehreren Leuten mal raus wollen. Ob Klassenfahrten, Seminare, Freizeiten, Ferienlager, Familienbegegnungen, ... für all das bietet dieser Ort gute Voraussetzungen“.

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