Freestyle unterm Halledach : Stelldichein der fliegenden Jungs

Überschlag mit den Schneemobil, dieses Kunststück wird auch in diesem Jahr in Schwerin zu erleben sein.
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Überschlag mit den Schneemobil, dieses Kunststück wird auch in diesem Jahr in Schwerin zu erleben sein.

Am 5. Dezember bietet ein Lübtheener Organisatorenteam in Schwerin wieder eine atemberaubende Show der Freestyler an

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29. November 2015, 15:58 Uhr

Sie wollen von wilden Stunts beeindruckt werden? Sie möchten den Atem anhalten, Kunststücke sehen, die es nach den Gesetzen der Physik eigentlich nicht geben sollte? Dann ist die Nacht der Freestyler am 5. Dezember in der Schweriner Sport- und Kongresshalle wohl das Richtige.

Es geht um eine raffiniert und aufwändig inszenierte Stunt-Show der weltbesten Motocross-Fahrer und der Spitze der Mountainbike-Szene. Flüge mit und neben den Motorrädern in bis zu 14 Metern Höhe, Überschlag mit einem Schneemobil, Tandemsprünge und das alles am Limit gehört zum Programm.

Diese Show ist zum zweiten Mal in der größten Schweriner Halle zu Gast. Und die Zahl von 3500 Zuschauern bei der Premiere soll auch in diesem Jahr wieder angepeilt werden.

Doch eigentlich kommt die Show aus Lübtheen. Dort fand sie jahrelang unter freiem Himmel statt, jetzt haben es die Organisatoren in die großen Hallen des Nordens geschafft. Bereits im zweiten Jahr wird nicht nur in Schwerin und Rostock Station gemacht, jetzt stehen zusätzlich auch Bremen und Magdeburg auf dem Plan. Hauptorganisator Sebastian Eggert vom Veranstalter „Music Eggert Veranstaltungstechnik“ kennt sich mit seinem Team zwar auf Großveranstaltungen aus, dennoch ist die Stuntshow unter den Hallendächern etwas Besonderes für ihn. „Wir feilen da ständig herum, damit das Programm noch besser wird. Und natürlich hängt alles davon ab, was die Fahrer können und riskieren. Niemand sollte vergessen, dass die Jungs da ständig ihre Gesundheit oder ihr Leben aufs Spiel setzen. Diese Tricks sind alle echt, und das kann jeder erleben.“

Sicherheit ist dann auch das zentrale Thema, das alle Abläufe durchzieht. Die Schweriner Halle ist eigentlich zu kurz und auch ein wenig zu niedrig für alle Shows. Rampen und Aufsprunghügel werden von einer österreichischen Spezialfirma aufgebaut. Das alles steht auf einem hoch belastbaren Spezialfußboden, damit das Hallenparkett geschont wird. Allein für den Aufbau, der zwei Tage vor dem 5. Dezember beginnt, werden bis zu 50 Leute eingesetzt. Und das alles für „nur“ drei Stunden voller Stunts, Pyrotechnik und Lasershows. Der Zuspruch im letzten Jahr, da waren es 6500 Zuschauern an zwei Orten und die jetzige Ausweitung der Show, sprechen für das Konzept. Ausdrücklich sollen Familien angesprochen werden. Moderator Sven Schreiber, der zu den Mitorganisatoren gehört, wird alle Kunststücke so erläutern, das auch Laien eine Chance haben, dem Geschehen zu folgen.

Neu ist in diesem Jahr der selten gezeigte Trick des „Body Varial“. Dabei dreht sich der Fahrer über seinem Bike einmal um die eigene Achse, sitzt wieder normal auf und landet. Ungewöhnlich ist auch die Tandemshow. Und natürlich darf auch der Überschlag mit dem Schneemobile nicht fehlen. Allerdings darf das Mobil in der Halle nicht zu lange fahren, weil das Gerät sonst zu heiß wird, schließlich fehlt mit dem Schnee die nötige Kühlung. Aufgeboten werden insgesamt zehn Motorradfahrer der Freestyle-Szene, die alle zur Weltspitze gehören. Dazu kommen zwölf so genannte FMX-Fahrer der Fahrradszene, die sich von einem extra aufgebauten Anlaufturm in ihre waghalsigen Kunststücke stürzen werden. Mit ihren neuen Stunt-Show gehören die Lübtheener mit ihren Partnern inzwischen zu den Top 3 in Deutschland. Allerdings werden anderswo für vergleichbare Shows ganz andere Preise aufgerufen. Für die „Night of Freestyle“ geht es hingegen bei 29 Euro mit den Ticketpreisen los. Sollte das diesjährige Abenteuer mit der Tour durch vier Hallen erfolgreich verlaufen schließt Sebastian Eggert eine Ausweitung auf andere Hallen im Norden nicht aus.

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