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Symbolischer Baubeginn für Millionen-Vorhaben : Steegen: Sanierung der Ortsdurchfahrt

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Mit einer Geschwindigkeit von 30 km/h fahren die Fahrzeuge durch die Ortslage von Steegen. Die ausgeflickte Straße gibt nicht mehr her. Schlagloch reiht sich an Schlagloch, eine Sanierung ist unbedingt erforderlich.

svz.de von
erstellt am 19.Dez.2012 | 10:44 Uhr

Steegen | Mit einer Geschwindigkeit von 30 km/h fahren die meisten Fahrzeuge durch die Ortslage von Steegen. Die ausgeflickte Straße gibt nicht mehr her. Schlagloch reiht sich an Schlagloch, eine Sanierung ist unbedingt erforderlich. Deshalb hatte sich Bürgermeister Holger Maty zusammen mit der Gemeindevertretung in den vergangenen Jahren intensiv für die Sanierung der Ortsdurchfahrt mit Erneuerung des Geh- und Radweges sowie der Gehwegbeleuchtung eingesetzt, wie er gestern im Gespräch mit SVZ sagte. Die Hartnäckigkeit, die die Gemeinde hierbei an den Tag legte, zahlt sich aus. Die Sanierung der Ortsdurchfahrt von Steegen beginnt im kommenden Jahr, wenn der Winter aus dem Boden ist.

Gestern war im Amt Hagenow-Land die so genannte Bauanlaufberatung, was gleichzusetzen ist mit dem symbolischen Baubeginn. Alle Beteiligten, Vertreter des Landkreises als Auftraggeber, die Planer, die Baufirma, der Bürgermeister der Gemeinde und das Amt Hagenow-Land kamen an einem Tisch zusammen, um über die Details des Vorhabens zu beraten. Bereits im Winter sollen nun die vorbereitenden Arbeiten im Ort über die Bühne gehen. Der erste Bauabschnitt wird sich dann in der Hagenower Straße von der Gaststätte in Richtung Hagenow erstrecken, der zweite Abschnitt wird bis zum Abzweig Warlitzer Straße gehen und dann folgt der dritte Bauabschnitt weiter in Richtung Warlitz.

Auf einer Gesamtlänge von 1,3 Kilometern wird die Durchfahrt saniert, in Abschnitte von jeweils rund 500, 460 und 340 Metern. Als Bauzeit sind die Jahre 2013 und 2014 vorgesehen. Die Arbeiten erfordern eine Vollsperrung der Ortsdurchfahrt. Umleitungen werden für Lastkraftwagen mit mehr als 7,5 Tonnen über die B 5 und die B 321 erfolgen, Personenkraftwagen und LVG-Busse werden dann über die K 25 geleitet, hieß es gestern dazu.

"Wir sind froh darüber, dass wir uns zur Bauanlaufberatung zusammen gefunden haben", sagte Holger Maty gestern in der Runde. Er wünsche sich nun einen reibungslosen Bauablauf für alle drei Abschnitte, so wenig Einschränkungen wie möglich für die Anlieger und eine schnellstmögliche Fertigstellung.

Bauherr des Vorhabens ist der Landkreis Ludwigslust-Parchim. Nach den Worten des Objektverantwortlichen Winfried Schütt vom Landkreis handelt es sich bei dem Projekt mit einem Gesamtkostenumfang von rund 1,8 Millionen Euro um eines der großen Straßenbauvorhaben des Landkreises in diesem Jahr, das allerdings in der Bauausführung in den Jahren 2013 und 2014 umgesetzt wird. Eine Förderung von 60 Prozent von den förderfähigen Kosten wurden vom Land in Aussicht gestellt.

Entstehen soll eine neue Straße und ein kombinierter Rad- und Gehweg. Die Straße bekommt eine Breite von sechs Metern und der Rad- und Gehweg von drei Metern, die einen Sicherheitsstreifen beinhalten. Der Landkreis übernimmt die Finanzierung der Straße und einen Anteil am Rad- und Gehweg. Wunsch der Gemeinde ist es zudem, im Zusammenhang mit den Arbeiten eine neue Beleuchtung in das Projekt zu integrieren. Den Zuschlag für das Vorhaben erhielt die MUT Kommunalbau GmbH aus Ludwigslust.

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