Boizenburg-Land : Status quo bei den Feuerwehren

Bürgermeisterin Christa Lichtner zeigte im Sommer 2012  auf den gerissenen  Stoß zwischen Brückenplatte und Fahrbahnanschluss. Rund 46  000 Euro investierte die Gemeinde Greven, um als Eigentümerin  diesen Teil ihrer Infrastruktur wieder auf Vordermann zu bringen. Fotos: Dietmar Kreiss
Bürgermeisterin Christa Lichtner zeigte im Sommer 2012 auf den gerissenen Stoß zwischen Brückenplatte und Fahrbahnanschluss. Rund 46 000 Euro investierte die Gemeinde Greven, um als Eigentümerin diesen Teil ihrer Infrastruktur wieder auf Vordermann zu bringen. Fotos: Dietmar Kreiss

Christa Lichtner ist seit 20 Jahren ehrenamtliche Kommunalpolitikerin und stellt sich mit ehrgeizigen Zielen erneut zur Wahl als Bürgermeisterin

svz.de von
17. März 2014, 11:11 Uhr

Stühlerücken in den elf Gemeinden des Amtes Boizenburg-Land: Am 25. Mai sind 5779 Einwohner aufgerufen, ihre Stimmen abzugeben. Gewählt werden das Europaparlament, der Kreistag sowie die Gemeindevertretungen und in einigen Fällen auch zeitgleich direkt die Bürgermeister der Gemeinden. Die kompletten Unterlagen der Parteien, Wählergruppen und Einzelbewerber mussten bis spätestens Donnerstag, den 13. März, 18 Uhr, bei der Gemeindewahlleiterin Gabriele Silz vorliegen. Wer als Bürgermeister kandidieren möchte, braucht auch ein polizeiliches Führungszeugnis. SVZ-Redakteur Dietmar Kreiß fragt die amtierenden Kommunalpolitiker, ob sie wieder für dieses Ehrenamt zur Verfügung stehen. Heute: Christa Lichtner aus Greven.

Frau Lichtner, hatten Sie Ihr aktuelles polizeiliches Führungszeugnis beantragt?

Christa Lichtner: Ja, denn ich möchte noch einmal als Bürgermeisterin kandidieren.

War das von Anfang klar?

Nein, ich habe ziemlich lange überlegt und mich zum guten Schluss schließlich doch überzeugen lassen.

Was gab dafür den Ausschlag?

Die Gemeindevertretung stand und steht genauso zuverlässig hinter mir, wie meine Familie. Außerdem geht es mir gesundheitlich wieder um vieles besser.

Seit zwei Jahrzehnten sind Sie ehrenamtlich als Kommunalpolitikerin tätig, war es für Sie eine gute Zeit?

Zum überwiegenden Teil, denn wir haben eine ganze Menge erreicht. Wir bauten das Dorfgemeinschaftshaus in Greven, das Feuerwehrgerätehaus mit Schulungs- und Versammlungsraum in Granzin, konnten im Rahmen des ländlichen Wegebaus fast alle Straßen und unsere beiden Brücken über die Boize sanieren und schufen mit den Spielplätzen in Granzin und Lüttenmark beliebte Anlaufpunkte.

Welche Ziele haben Sie vor Augen? Ich möchte, wenn möglich die bestehenden Gemeindestrukturen so lange halten, wie es geht. Das betrifft auch unsere drei freiwilligen Feuerwehren. Nach Gesprächen über deren Zukunft fiel der Beschluss für den Status quo, und ich möchte in Lüttenmark 30 000 Euro für eine Fertigteilgarage des Mannschaftstransportwagens zur Verfügung zu stellen.

Wenn Sie drei Wünsche frei hätten…,

…würde ich mir wünschen, dass es uns gelingt, an Fördertöpfe der Dorferneuerung oder Bodenordnung zu kommen, die entsprechenden Anträge stellen wir seit Jahren, und dass ein Radweg entlang der B 195 von Greven nach Hof Gallin mehr Sicherheit bringt. Schön wäre es, wenn noch mehr Menschen das dörfliche Leben mit gestalten, die Feuerwehrleute und anderen Vereine noch enger zusammenarbeiten könnten, der Zusammenhalt unter den Ortsteilen noch stärker wachsen würde, und die Menschen so zu sagen über unsere sanierten Brücken aufeinander zu gehen.

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