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Wittenburg : Stadtpolitik steigt von Papier auf iPads um

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Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Gelungener Probelauf am Donnerstag im Rathaus/Offizielle Einführung soll am 2. Januar 2015 starten/19 kleine Computer für Dauer der Wahlperiode gemietet

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erstellt am 18.Dez.2014 | 15:18 Uhr

Da sind sich die Damen und Herren der politischen Gremien endlich mal einig: Die örtliche Stadtvertretung will künftig digital arbeiten. Auf ihrer letzten Sitzung für dieses Jahr gab es am Donnerstag Abend für alle Volksvertreter als Probelauf erstmals iPads. Die Mandatsträger erhalten so ihre Beschlussvorlagen aus dem Rathaus übers Internet. Für diese neue Form der papierlosen Gremienarbeit bekommen dann alle Stadtvertreter und Ausschussmitglieder die kleinen technischen Wunderdinger kostenlos zur Verfügung gestellt. Das Ende des Papier-Zeitalters dürfte damit angebrochen sein. Künftig könnten Einladungen, Vorlagen sowie Niederschriften und Anlagen über das Internet zugestellt werden. Das beschleunigt den Informationsfluss und erhöht sicher auch die Transparenz von Verwaltungsabläufen.

„Wir erhoffen uns von dieser Verfahrensweise Einsparungseffekte, was Porto, Druck und Material betreffen“, sagt André Bernowitz als Leiter für Finanz- und Personalentwicklung sowie Controlling in der Stadtverwaltung Wittenburg. Bisher seien Berge an Papier an die Fraktionen verteilt worden. Allein für die nur neun Tagesordnungspunkte der jüngsten Sitzung im Rathaus habe jeder Teilnehmer der abendlichen Runde einen gut und gerne drei bis vier Zentimeter dicken Papierstapel ausgehändigt bekommen.

„Wir haben 19 Stück dieser kleinen Computer für die Dauer der Wahlperiode gemietet“, betont Bernowitz im SVZ-Gespräch. Die reinen Druckkosten für die Beschlussvorlagen beliefen sich pro Jahr auf rund 1400 Euro. Da sei die Arbeitszeit der Mitarbeiter noch nicht mit eingerechnet.

Den kompletten Beitrag finden Sie im e-paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Freitag.

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