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Wittenburg : Stadt braucht neues Gesamtkonzept

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Die Unwetterkatastrophe am Wochenende zeigt, dass Wittenburg dringend ein Entwässerungskonzept benötigt

Es ist aktueller denn je. Die Stadt Wittenburg braucht endlich ein Gesamtentwässerungskonzept, damit es nicht erneut zu einem Großeinsatz wie am vergangenen Wochenende kommt. Schwere Stürme und Starkregen sorgten dafür, dass die Freiwillige Feuerwehr zu rund 65 Einsätzen nur des Wassers wegen ausrücken musste. Allein in Wittenburg standen in Minuten zahlreiche Keller vor allem in der Altstadt unter Wasser. (SVZ berichtete)

Auch jetzt sind die Schäden in der Stadt noch nicht wieder ganz behoben. Teilweise sehe es immer noch katastrophal aus und es laufe immer noch Wasser in einige Keller nach, wie Bürgervorsteherin Sybill Moß auf der jüngsten Stadtvertretersitzung von Wittenburg mitteilt. Es seien in der Stadt illegale Schächte gefunden worden, die sich Bürger ohne Genehmigung bauten und über die es keine Aufzeichnungen gibt. „Die Schächte werden jetzt ausfindig gemacht“, so Bürgermeisterin Margrit Seemann am Mittwochabend. Oft seien die illegalen Bebauungen auch Schuld daran gewesen, dass andere Bürger abgesoffen sind. Aber auch verstopfte Rohre sorgten für das Überlaufen. In der Birkenallee der Stadt seien durch dichtes Wurzelwerk die Rohre komplett verstopft, dass nicht einmal mehr eine Kamerafahrt durch die Leitungen möglich sei.

CDU Fraktionsvorsitzender Michael Luchs hingegen interessierte auch, warum neue Entwässerungsanlagen, die bereits nach der Wende entstanden, auch nicht funktionierten. „In der Rosenstraße und Schillerstraße wurde bereits viel Geld investiert. Aber es funktioniert auch hier nicht“, so Luchs.

„Wir müssen jetzt vor allem den Ursachen auf den Grund gehen“, betont die Bürgermeisterin. „Und an einem Gesamtentwässerungskonzept weiterarbeiten“. Dass sei eine dringende Bitte an alle Stadtvertreter.

Es liegen bereits Teilkonzepte zur Umsetzung einer vernünftigen Entwässerung der Stadt vor, die müsse man nun weiter ausbauen. „Sonst wird es nicht das letzte Mal sein, dass die Stadt so aussieht, bei der derzeitigen Wetterlage“, so die Bürgermeisterin weiter.

Vor allem die Bürger seien nun aufgerufen, Kenntnisse über die illegalen Schächte oder andere Problembereiche an die Verwaltung weiterzugeben.

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erstellt am 01.Jul.2016 | 05:00 Uhr

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