Boizenburg : Stadt beginnt mit Erfassung des Hundebestandes

Kein Hund sollte sich verstecken müssen.
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Kein Hund sollte sich verstecken müssen.

Boizenburg beauftragt eine private Firma mit einer Hundezählung. Die Aktion soll nach dem Sommer starten.

svz.de von
04. Juni 2016, 05:00 Uhr

Eigentlich lässt sich so ein Hund ja schlecht geheim halten. Er bellt ab und zu mal in der Wohnung und vor allem sehen die Nachbarn, ob da jemand regelmäßig mit seinem vierbeinigen Freund Gassi geht. Trotzdem gibt es überall in Deutschland eine Zahl von Haltern, die ihre Hunde nicht angemeldet haben und dementsprechend auch keine Hundesteuer zahlen.

„Nach den Erfassungen der letzten Jahre in anderen Städten weiß man, dass es bundesweit durchschnittlich 10 bis 15 Prozent sind, die keine Hundesteuer bezahlen“, erläutert Jörn Pamperin von der Abteilung Finanzen in der Boizenburger Stadtverwaltung.

Das wären bei den rund 760 in Boizenburg angemeldeten Hunden immerhin etwa 100, durch die der Stadt ca. 5  000 Euro im Jahr verloren gehen. Der erste Hund kostet seit diesem Jahr 50 und der zweite 100 Euro.

Nun will Boizenburg nach dem Sommer eine Hundebestands-Aufnahme starten.

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