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Amt Boizenburg-Land : Stabilität für die Gemeinden bieten

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Angelika Voß ist vor wenigen Wochen als Amtsvorsteherin im Amt Boizenburg-Land gestartet / Schon Erfahrung in der Kommunalpolitik

von
erstellt am 10.Sep.2014 | 17:16 Uhr

Es sind die Menschen, die es ihr angetan haben. Deswegen engagiert sich Angelika Voß nicht nur bei den Teldauer Danzwiewern und im Verein, sondern ist auch seit Jahren in der Kommunalpolitik aktiv. Die lebenslustige Frau ist nun für fünf Jahre als Bürgermeisterin der Gemeinde Teldau in den Kreistag gewählt und bekleidet zudem den Posten der Amtsvorsteherin des Amtes Boizenburg-Land. „Ich finde mich gerade herein“, sagt die Mutter von drei erwachsenen Söhnen zur ehrenamtlichen Funktion. Dabei muss die 56-Jährige nun die großen und kleinen Nöte von elf Gemeinden samt deren Dörfern im Blick haben, wissen, wo eine Investition nötig wird und welcher Ort gerade ein großes Projekt abgeschlossen hat. „Wir leben in einem landschaftlich reizvollen Amt“, betont die Teldauerin. Deswegen möchte sie künftig das Gebiet auch touristisch noch stärker erschließen. Sie hofft, wenn das Gesetz zur Biosphäre Flusslandschaft/Elbtalaue da ist, sie das in Angriff nehmen kann. Gut findet sie jedoch, dass bereits jetzt viele Wanderungen angeboten werden und die Leute mit dem Rad die erholsame Natur erkunden können. In ihren Augen gehe der Trend dahin, dass die Bürger in Hamburg arbeiten, aber in Boizenburg und der Umgebung leben wollen. Deshalb wolle sie die Infrastruktur so gestalten, dass sich sowohl ältere als auch junge Leute hier in der Region wohl fühlen. Ein Schritt in diese Richtung sei die neue Kindertagesstätte, die derzeit im Boizenburger Bahnhofsviertel entsteht. Hier können Eltern, die auswärts arbeiten, ihre Kinder betreuen lassen und beruhigt zur Arbeit fahren.

„Ein weiteres Ziel besteht darin, die Amtsumlage stabil zu halten, so dass die Gemeinden in dieser Legislaturperiode verlässlich planen können“, sagt Angelika Voß. Zudem solle die Amtsverwaltung mit ihrem Personal den Gemeinden bei den erforderlichen Aufgaben, wie beispielsweise Investitionen, gewissenhaft zur Seite stehen. Auch der Haushalt solle möglichst frühzeitig aufgestellt werden, denn um so schneller können die Gemeinden planen und Vorhaben anschieben, fügt Angelika Voß hinzu. Das Wohl „ihrer“ Gemeinden hat sie nun stets im Blick. Deswegen besuchte sie auch den Termin mit Landesentwicklungsminister Christian Pegel vor einigen Wochen, auf dem er zur Fortschreibung des Landesraumentwicklungskonzeptes (LEP) gesprochen hat (SVZ berichtete). Die Befürchtungen einiger anderer Bürgermeister, dass künftig möglicherweise Gemeinden zu Großgemeinden zusammen gefasst werden, teilt sie nicht. „Wir wissen nicht was kommt, aber ich glaube nicht, dass die Landesregierung diese Legislaturperiode noch das Thema Gemeindereform anpackt“, sagt Angelika Voß. Doch unsere Gemeinden wollen ihre Eigenständigkeit erhalten,.

Die Amtsvorsteherin sammelt seit vielen Jahren Erfahrungen in der Kommunalpoltik. Durch ihr Engagement in der Frauenwerkstatt „Prünstuv“ lernt sie den Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus kennen, wird wenige Jahre später dessen Wahlkreismitarbeiterin. Das ist sie bis heute auch noch. „Man wächst mit seinen Aufgaben“, sagt Voß, die ausgebildete Erzieherin ist, zu dieser Aufgabe. Schließlich engagiert sie sich auch in der Teldauer Gemeindevertretung, war und ist Kreistagsmitglied und wirkt zudem im Awo-Kreis- und Landesvorstand mit.

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