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Eichenprozessionsspinner-Bekämpfung : „Spinnern“ geht es an den Kragen

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Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Eichenprozessionsspinner-Bekämpfung: Sprühaktion beginnt voraussichtlich schon nach Ostern / Aktion in 2013 war sehr erfolgreich

Aufgrund des milden Winters und der vergleichsweise hohen Temperaturen in diesem Frühling wird die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners in diesem Jahr voraussichtlich bereits nach Ostern und damit rund drei Wochen früher als 2013 starten, teilt der Landkreis Lüneburg in einer Presseinformation mit. Im Landkreis sollen an zwei Tagen betroffene Bäume vom Hubschrauber aus besprüht werden, für die Bekämpfung vom Boden aus sind cirka zwei Wochen eingeplant. In Zusammenarbeit mit den Samtgemeinden und Gemeinden lässt der Landkreis die Larven des Eichenprozessionsspinners vorbeugend bekämpfen, noch bevor diese ihre gefährlichen Brennhaare entwickeln.

„Die Besprühungsaktion richtet sich nach dem Stadium der Larvenentwicklung“, sagt Erster Kreisrat Jürgen Krumböhmer, „damit sich das Mittel gleichmäßig auf den Bäumen verteilen kann, muss die Sprühaktion bei trockenem Wetter und wenig Wind durchgeführt werden.“ Deshalb kann jetzt noch nicht auf den Tag genau gesagt werden, wann die Aktion startet. Der Landkreis wird die genauen Termine, an denen der Hubschrauber unterwegs ist, bekannt geben, sobald sie feststehen.

Außerhalb von Ortschaften besprüht eine Fachfirma die befallenen Bäume vom Hubschrauber aus. Betroffene Straßenabschnitte werden während des Hubschrauber-Einsatzes für etwa 15 Minuten für den öffentlichen Straßenverkehr gesperrt. Innerorts werden die befallenen Bäume vom Boden aus besprüht.

Auch in der Gemeinde Amt Neuhaus wird der Eichenprozessionspinner bekämpft. Alle konkreten Termine und aktuellen Infos werden, wie im letzten Jahr, im Internet unter www.lueneburg.de/eichenprozessionsspinner bekannt gegeben.

Grundlage der Bekämpfungsstrategie ist eine Allgemeinverfügung des Landkreises mit einer Karte, die zeigt, wo per Hubschrauber und wo vom Boden aus bekämpft wird. Im Prinzip handelt es sich um die Bereiche, die bereits 2013 besprüht wurden. Der Eichenprozessionsspinner breitet sich aber langsam Richtung Westen aus, sodass weitere Gebiete hinzugekommen sind. Die mikroskopisch kleinen Brennhaare des Eichenprozessionsspinners stellen für den Menschen eine gesundheitliche Gefährdung dar. 2013 war die Bekämpfungsaktion ein voller Erfolg: Die Zahl der Meldungen sank im Vergleich zum Vorjahr um 80 Prozent.

Wie schon im Vorjahr hat das Gesundheitsamt des Landkreises die medizinische Beratung von Bürgern und Ärzten übernommen. Betroffene erreichen das Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 04131 26-1500 oder per E-Mail an gesundheitsamt@landkreis.lueneburg.de.
Wer Fragen zur Besprühungsaktion hat oder befallene Bäume melden möchte, meldet sich bitte beim örtlichen Ordnungsamt im Rathaus.

Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Eichenprozessionsspinner und Links mit weiterführenden Informationen zum Thema finden Bürger im Internet unter www.lueneburg.de/eichenprozessionsspinner.

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erstellt am 16.Apr.2014 | 13:29 Uhr

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