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Hagenower Kreisblatt

17. Oktober 2017 | 06:18 Uhr

Picher : Spielplatz ist in die Jahre gekommen

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

AWO-Kita „Fuchsberg“ in Picher bewirbt sich um Ehrenamtsförderung der Sparkasse. Bewegung ist für die Kinder das Allerwichtigste

von
erstellt am 11.Okt.2017 | 12:00 Uhr

Für Picher ist die Kindertagesstätte ein wichtiger Strukturfaktor in der Gemeinde. Junge Leute , die sich dort ansiedeln wollen, stellen natürlich die Frage nach der Kinderbetreuung, die von Bürgermeister Detlef Christ positiv beantwortet werden kann. Und die Mannschaft um Kita-Leiterin Sabine Lünert kümmert sich darum, dass es den Kleinen in der AWO-Einrichtung „Fuchsberg“ gut geht. Bei jedem Wetter toben die Mädchen und Jungen in Picher draußen auf ihrem Spielplatz herum.

Es gibt eben kein schlechtes Wetter, es gibt nur die falsche Kleidung. Die Bewegung an der frischen Luft ist den Erzieherinnen wichtig. „Viel zu lange sitzen die Kinder vor dem Fernseher oder auch vor dem Computer. Da ist es gut, wenn sie gleich von Klein auf daran gewöhnt sind, sich an der frischen Luft zu bewegen“, sagt Sabine Lünert. Die Kindertagesstätte des AWO-Kreisverbandes Ludwigslust e.V. hat einen Antrag zur Unterstützung der Ehrenamtsförderung gestellt. Die Entscheidung, welche Vereine und Initiativen in diesem Jahr bei der gemeinsamen Ehrenamtsförderaktion von Sparkasse Mecklenburg-Schwerin und der SVZ bedacht werden, fällt in den nächsten Tagen.

„Wir haben eine Förderung beantragt, weil unser Spielplatz in die Jahre gekommen ist. Seit mehreren Jahren kämpfen wir schon um eine Erneuerung. Natürlich haben wir die Spielgeräte immer gut gepflegt, aber die Witterung und der Zahn der Zeit hinterlassen eben ihre Spuren“, ist von der Kita-Leiterin zu erfahren. Außerdem erfolgt in jedem Jahr eine Überprüfung der Spielgeräte durch die DEKRA. Und da kann es schon mal passieren, dass ein Gerät gesperrt wird.

Natürlich waren die Damen um Sabine Lünert nicht untätig, sie sammelten zu verschiedenen Anlässen Spenden, sie fragten beim Träger nach, ob die AWO Mittel beisteuern würde und ob die Gemeinde Picher dabei wäre. Überall bekam die Leiterin positive Signale. „Wir haben aktuelle Planungen erstellt. Wir möchten unseren jetzigen Spielplatz umgestalten und den Kindern neue Bewegungsangebote machen, weil es wichtig ist, dass sie raus kommen. Bewegung ist für die Kinder das Allerwichtigste. Doch dafür brauchen wir einen Spielplatz, der diese Möglichkeiten bietet“, erzählt Sabine Lünert weiter.

Die AWO-Kita „Fuchsberg“ in Picher hat eine Kapazität von 56 Kindern. Vor allem im Hortbereich gibt es noch freie Plätze. Das kann sich aber zum Jahresbeginn 2018 ändern. Im Krippen- und Kindergartenbereich werden derzeit 37 Mädchen und Jungen betreut.

Zu den Zukunftsplänen der Besatzung gehört die Renovierung der Räume in der oberen Etage des Hauses. Bei all den Arbeiten, die übers Jahr an und in der Einrichtung anstehen, freut sich die Leiterin über die stets große Hilfe von den Eltern der Kinder.

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