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Kulturkate in Pritzier : Sommertheater: Fortsetzung folgt

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Verein Kulturkate will auch im kommenden Jahr mit und in Pritzier weitermachen. Erste Saison hat trotz des Wetters Mut gemacht

von
erstellt am 14.Aug.2017 | 20:45 Uhr

Die Hagenower Region behält ihr Sommertheater. Auch im kommenden Jahr wird die Kulturkate mit einem Angebot in den Sommer starten. Das hat der Vorstand des Vereins am vergangenen Wochenende beschlossen. „Welches Stück wir anbieten werden, steht natürlich noch nicht fest. Da prüfen wir derzeit einige Optionen und führen Gespräche mit Autoren. Aber, dass wir weitermachen werden, das steht definitiv fest“, erklärte gestern Sandra Uhlig, die sich im Vorstand um die Öffentlichkeitsarbeit kümmert.

Zuvor hatte es eine Art Manöverkritik des diesjährigen Sommertheaters mit dem Stück „Yvonne, die Burgunderprinzessin“ gegeben. Fazit: Es sei trotz des zu Beginn der Spielzeit wirklich schlechten Wetters zum Ende hin gar nicht so schlecht gelaufen. Das sieht auch Jane Thorun, die erste Vorsitzende des Vereins so, die SVZ gestern auf ihrer Fahrt in den Urlaub erreichte. „Ich glaube, es hat dann auch zwei, drei Vorstellungen gegeben, wo wir sogar ausverkauft waren. Das hat allen Mut gemacht.“ Wieviele Zuschauer insgesamt bei allen Vorstellungen vom 29. Juni bis 22. Juli dabei waren, kann im Verein derzeit niemand konkret sagen. Sandra Uhlig schätzte die Zahl jedoch deutlich jenseits der Tausendermarke.

Für einen Neubeginn, der es ja in diesem Jahr war, nicht schlecht. Schließlich hatte sich die Mannschaft nach dem Weggang von Volkert Matzen und Charlotta Bjelvenstam de facto neu gegründet. Einige Monate war ja nicht klar, ob das Theaterprojekt überhaupt überleben würde.

Neues Team, neue Spielstätte, neue Mitstreiter, all das hat in diesem Jahr mit viel Enthusiasmus in Pritzier funktioniert. Entscheidend dabei waren und sind die beiden Gastgeber, Anne und Jens-Peter Zeyn, die nicht nur ihren Park, sondern eigentlich fast das ganze Gutshaus dem Projekt öffneten. Das ging oft genug bis an die Grenzen des Machbaren für alle Beteiligten. Zwar bleibt es im kommenden Jahr bei Pritzier als Heimstatt, die neue Bühne soll jedoch mehr in den weitläufigen Park verlegt werden und nicht mehr direkt am Haus stehen.

Sicher ist nach Auskunft der Beteiligten, dass es auch 2018 eine Auftaktveranstaltung geben soll. Jedoch nicht als Jazz-Frühstück sondern vielmehr als Veranstaltung, für alle in der Region, die sich um Veranstaltungen und Kultur aktiv kümmern.

„Wir haben sehr viel Zustimmung erfahren, beispielsweise beim Abbau der Spielstätte. Und die Zahl unserer Mitglieder ist gestiegen, einige, die als Gäste dabei waren, wollen aktiv mitwirken“, freute sich Pressesprecherin Sandra Uhlig. Wieviele es dann wirklich werden, zeigt sich im Oktober bei der nächsten Mitgliederversammlung des Vereins, der aktuell so um die 25 Mitglieder in seinen Reihen hat. Auch ohne Versammlung ist klar, dass die Statisten und Mitspieler aus der Region auch im kommenden Jahr eine ganz zentrale Rolle spielen sollen. Diese direkte Vernetzung in der Region war immer eine Stärke der Kulturkate. Doch das diesjährige Stück, mit zum Teil hohem künstlerischen Anspruch, bot nur wenige Möglichkeiten für Statisten. Dennoch lebt die Kulturkate auch von den Berufsschauspielern, die dem Projekt des Sommertheaters schon lange die Treue halten. Schauspieler Oliver Törner gehört nicht umsonst zum Vorstand des neuen Vereins.

Zudem soll Einiges, was in diesem ersten Jahr improvisiert ablief, besser organisiert werden. Das Thema Werbung und Öffentlichkeitsarbeit gehört in jedem Fall dazu.

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