Hagenow : Sommer, Ferien und Badespaß

Augen zu und ab ins kühle Nass.
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Augen zu und ab ins kühle Nass.

Freibäder der Region blicken nach einem schlechten Jahr 2017 auf einen bisher positiven Saisonverlauf in 2018 zurück

svz.de von
08. Juli 2018, 20:30 Uhr

Betritt man derzeit die Badeanstalten der Region sind Rettungsschwimmer und Schimmmeister anzutreffen, die mit der Sonne um die Wette strahlen. Die Hitzewelle, die das Land seit Mai im negativen wie positiven Sinn in Atem hält, ist der Grund dafür.

So freut sich unter anderem Jacqueline Terbeck vom Waldbad in Probst Jesar jetzt schon darüber, dass die Anzahl der Badegäste mit 7500 schon fast die des gesamten letzten Jahres erreicht hat. 2017 sprangen insgesamt nur 9600 Menschen in die Fluten des Badesees nahe Lübtheen. „Ich bin frohen Mutes, dass vielleicht sogar die Zahl von 16 300 Badegäste aus dem Jahr 2013 geknackt wird“, freut sich die Schwimmmeisterin auf die anstehenden Ferien.

Ähnlich freudiger Erwartung ist Matthias Zotke. Der Schwimmmeister ist für die Geschicke des Bades im Boizenburger Ortsteil Schwartow verantwortlich und kann ebenfalls nur lächeln, wenn er auf die bisherigen Zahlen dieser Saison blickt. Bereits im Mai waren es knapp 2500 Kinder und Erwachsene, die sich in dem Naturbad etwas Abkühlung verschaffen wollten. Im selben Monat des Vorjahres waren es nur knapp 900.

„So muss es weitergehen“, will sich Zotke nicht auf den beisherigen Lorbeeren ausruhen. „Wir müssen schließlich auch mal Sachen erneuern und das geht nur mit Geld. Das wiederum bringen die Gäste“, erklärt der Schwimmmeister.

Etwas gedämpfter blickt Thomas Kührmann vom Waldbad Vellahn auf die bisherige Saison. Auch er könne sich nicht über den Besucherstrom beklagen. Allerdings könnten die Außentemperaturen seiner Meinung nach noch etwas ansteigen. Zwar schiene die Sonne, aber gerade im Schatten der großen Bäume auf dem Gelände des Waldbades könne es auch noch etwas kühl werden.

Diese kleinen Probleme gibt es am Zachuner Strand nicht. Hier hat sich im bisherigen Saisonverlauf die Zahl der Badegäste im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Bisher sind seit April 1600 Badegäste registriert worden. Das bestätigte die Verantwortliche am Strand Manuela Rudolf. Das klingt nach wenig, die Dunkelziffer dürfte tatsächlich viel höher sein, weil hier nur die zahlenden Badegäste erfasst sind. Da nicht kontrolliert wurde, konnten sich die Gäste faktisch aussuchen ob sie zahlen. Das ist seit wenigen Tagen geändert worden.

Im Hagenower Freibad in der Bekow wurde hingegen seit Saisonbeginn bezahlt und das auch von so vielen Besuchern wie schon lange nicht mehr. Dementsprechend zufrieden zeigen sich auch hier die Mitarbeiter.

Sie, wie auch die anderen Bademeister, wissen jedoch auch, dass es jeden Tag harte Arbeit ist. So wird das Wasser ständig kontrolliert und auch Algen werden mitunter eigenhändig herausgezogen, damit auch morgen noch gelächelt werden kann.

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