Hagenow : Soldaten für Einsatz in Mali gut vorbereitet

Die Politiker im Gespräch mit den Soldaten.
Die Politiker im Gespräch mit den Soldaten.

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28. Januar 2016, 21:00 Uhr

Im Rahmen der UN-Mission MINUSMA, die zur Stabilisierung Malis beträgt, sowie zur Unterstützung der dort stattfindenden EU-Ausbildungsmission sollen bis zu 450 weitere Bundeswehrsoldaten in das Land im Westen Afrikas entsandt werden. Darüber wird der Deutsche Bundestag in der nächsten Woche entscheiden. Vor diesem Hintergrund besuchte der SPD-Bundestagsabgeordnete Frank Junge zusammen mit Dr. Margret Seemann, Bürgermeisterin von Wittenburg und SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag Ludwigslust-Parchim, den Bundeswehrstandort „Sieben Eichen“ in Hagenow. Hier bereiten sich derzeit 40 Soldaten auf ihren möglichen Einsatz in Mali vor. „Bevor ich in der kommenden Woche hier mit zu entscheiden habe, wollte ich mich vor Ort über die Situation im Bundeswehrstützpunkt Hagenow informieren“, erklärt der SPD-Bundestagsabgeordnete Frank Junge. „Vor allem aber wollte ich direkt mit den Soldaten sprechen, die in diesen Einsatz geschickt werden sollen.“ Nach einem ausführlichen Informationsaustausch mit dem Stützpunktkommandeur Oberstleutnant Jan Tillmann, einer Führung über das Gelände und dem Gespräch mit den Soldaten, die für den Mali-Einsatz in Frage kommen, zeigten sich Seemann und Junge beeindruckt:

„Wir habe eine durchweg positive und optimistische Einstellung vorgefunden. Die Soldaten sind hervorragend ausgebildet und sie fühlen sich auf dieser Grundlage gut auf den möglichen Einsatz vorbereitet“, äußern die beiden Politiker. Doch auch Kritik bekamen Junge und Seemann zu hören. So beklagen die Soldaten zum Beispiel die intransparente Informationspolitik in Bezug auf Beginn und Ende der Mission. Vor dem Hintergrund einer daraus resultierenden schlechten Planung belastet das die Bundeswehrangehörigen und ihre Familien sehr.

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