Waschow : Solarpark geht heute ans Netz

Heute Nachmittag soll der Solarpark Waschow offiziell wie feierlich ans Netz gehen. Seine Grundstücksgröße beträgt 8,6 Hektar einschließlich der Flächen zum Schutz, Pflege und Entwicklung der Natur. 11220 Solarmodule sorgen dafür, dass die Stromeinspeisung gewährleistet ist.
Heute Nachmittag soll der Solarpark Waschow offiziell wie feierlich ans Netz gehen. Seine Grundstücksgröße beträgt 8,6 Hektar einschließlich der Flächen zum Schutz, Pflege und Entwicklung der Natur. 11220 Solarmodule sorgen dafür, dass die Stromeinspeisung gewährleistet ist.

11 220 Solarmodule sorgen auf 8,6 Hektar Fläche dafür, dass die Stromeinspeisung gewährleistet ist

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26. August 2015, 12:00 Uhr

Unsere Sonne ist eine fast unerschöpfliche Energiequelle. Sie strahlt in einer Stunde so viel Energie auf die Erde, dass der gesamte Verbrauch der Menschheit für ein Jahr gedeckt ist. Dieses Potenzial in umweltfreundliche Nachhaltigkeit umzusetzen, wird ab heute Nachmittag 16 Uhr in Waschow Realität sein. Dann nämlich soll der Solarpark Waschow offiziell wie feierlich ans Netz gehen. Er befindet sich an der Bahntrasse Hagenow Land - Bad Oldesloe und ist mit einer dezentralen Wechselrichterlösung ausgestattet. Mit einer Gesamtleistung von 3,1 Megawatt-Peak speist dieser ab sofort in das Netz der WEMAG ein. Bei diesem Projekt seien mit einer kosteneffizienten und trotzdem hochwertigen Lösung durch die Unterkonstruktion und ein durchdachtes Wechselrichterkonzept die Systemkosten weiter gesenkt worden, heißt es von Seiten der Firma EEPro GmbH, die das Projekt unter Mitwirkung von lokalen Unternehmen in nur sechs Wochen Bauzeit realisiert hat. Das Unternehmen aus Simbach bei Landau agiert seit 2007 als internationaler Projektentwickler und Generalunternehmer im Bereich der Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen. Das Vorhaben war übrigens ein Gemeinschaftsprojekt zwischen EEpro und NewDev Projects GmbH & Co. KG aus Hamburg.

Durch die angrenzende Bahntrasse sei eine Konversionsfläche geschaffen worden, die eine Vergütung nach dem Energieerneuerungsgesetz möglich mache, heißt es weiter gegenüber unserer Redaktion. Der Standort des neuen Solarparks befindet sich in der Gemeinde Wittendörp, Ortsteil Waschow, Hof Zieger 1. Seine Grundstücksgröße beträgt 8,6 Hektar einschließlich der Flächen zum Schutz, Pflege und Entwicklung der Natur. 11 220 Solarmodule sorgen dafür, dass die Stromeinspeisung gewährleistet ist. Der Stromverkauf läuft über Direktvermarktung. Die jährliche Stromproduktion versorgt ungefähr 670 Haushalte.

„Wir als Gemeinde haben lange für diesen Solarpark gekämpft. Ich persönlich begrüße die Produktion von Sonnenstrom und freue mich, dass wir ihn nun auch in Waschow produzieren. Damit ist die Fläche einer guten Nutzung zugeführt“, erklärt Bernd Ankele, der Bürgermeister von Wittendörp im SVZ-Gespräch.

Interessant ist vielleicht zu erfahren, dass durch die weltweite Produktion des Sonnenstroms der jährliche Kohlendioxid-Ausstoß um ungefähr 70 Millionen Tonnen gesenkt wurde. Der Markt für Energie aus Sonnenstrahlen ist in den vergangenen Jahren gewachsen wie kaum ein anderer. Experten sind davon überzeugt, dass sich die Klimaschutz-Bilanz noch weiter verbessern wird. Bis 2020 soll sich der Effekt noch verfünf- bis versiebenfachen. In Deutschland werden schon jetzt fünf Prozent des Stromes mit Solaranlagen produziert. In fünf Jahren könnte sich dieser Anteil auf gut zehn Prozent erhöhen, ohne das Mehrkosten entstehen, so die vorsichtige Prognose der Solarstrom-Wirtschaft. Bis 2030 sei vielleicht eine Steigerung auf über 20 Prozent möglich.

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