zur Navigation springen

Sohn gestand die Tötung seiner 70-jährigen Mutter

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

svz.de von
erstellt am 11.Jan.2014 | 00:34 Uhr

Wegen schwerer Brandstiftung und Totschlags ermittelt die Polizei gegen einen 45-jährige Mann aus Bad Bevensen. Der Mann hatte sich kurz nach dem Brand in dem Mehrfamilienhaus in der Bahnhofstraße in der vergangen Nacht bei der Polizei Uelzen gestellt und dann ein Geständnis abgelegt.

Zu dem Brand in der Zwei-Zimmer-Wohnung des Mehrfamilienhauses in der Bahnhofstraße in Bad Bevensen war es in der Nacht zum Freitag gekommen. Gegen 1.30 Uhr waren die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei - es waren mehr als 80 Personen - alarmierten worden. Mehrere Personen des 9-Parteienhaus mussten evakuiert werden. Dabei wurden auch Steckleitern eingesetzt. Fünf Personen - darunter ein Feuerwehrmann - erlitten eine leichte Rauchgasvergiftung. Sie wurden in verschiedenen Krankenhäusern behandelt. Die betroffene Hochparterre-Wohnung brannte komplett aus.

Eine in der Wohnung gemeldete 70-jährige Frau konnten die Einsatzkräfte nur noch tot bergen. Der Leichnam der Seniorin wies verschiedene Verletzungen auf, die nicht vom Brand stammen konnten. Die Polizei stellte rasch die Vermutung an, dass die Verletzungen die Todesursache waren und nicht der Brand. Sie nahm noch in der Nacht die Ermittlungen auf.

Bei dem dringend Tatverdächtigen handelt es sich um den Sohn der Frau, die aus der Brandwohnung geborgen worden war. Mutter und Sohn hatten seit Jahren gemeinsam in der Zwei-Zimmer-Wohnung gelebt.
Der 45-Jährige räumte dann ein, seine gesundheitlich angeschlagene Mutter bereits im Verlauf des Donnerstags getötet zu haben. In der Nacht setzte der Beschuldigte dann mit Brandbeschleuniger die Wohnung in Brand, verließ das Gebäude und ließ sich von einem Taxi nach Uelzen fahren. Hier stellte er sich der Polizei. Die Staatsanwaltschaft Lüneburg stellt Antrag auf Haftbefehl gegen 45-Jährigen. Er wurde gestern dem Haftrichter beim Amtsgericht Uelzen vorgeführt.




zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen