Nostorf : So wird Geburtstag bei der Feuerwehr gefeiert

Den Präsentkorb musste sich der Jubilar erklettern.   Fotos: Privat
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Den Präsentkorb musste sich der Jubilar erklettern. Fotos: Privat

Wehrführer musste zum 50. Geburtstag zeigen, was ein Feuerwehrmann kann

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03. Juni 2015, 12:20 Uhr

Runde Geburtstage sind anstrengend bei der Freiwilligen Feuerwehr in Nostorf. Das durfte am vergangenen Sonntag auch der dortige Wehrführer Heiko Schlemmer anlässlich seines 50. Geburtstages erfahren. Zuerst musste er Schutzkleidung anlegen und entsprechend seinem Jubiläum 50 Meter Lösch-Schlauch abrollen. Vom Beginn des Umkleidens bis zum Befehl: „Wasser marsch!“ am Ende des ausgerollten Schlauchs wurde auch noch die Zeit genommen. Zwei Minuten und acht Sekunden brauchte Heiko Schlemmer dafür.

„Das ist eine gute Zeit“, fand sein Sohn Damilo Schlemmer, der ebenfalls Mitglied der FF Nostorf ist. „Dafür, dass er schon den ganzen Tag gefeiert hat“, schmunzelt der 27-Jährige. Für ihn ist sein Vater ein Vorbild. Seit 1994 ist dieser Mitglied der FF Nostorf, seit 2004 der Wehrführer.

„Er hat immer ein offenes Ohr für alle und ist immer für alle da“, erzählt der Sohn weiter. Außer ihm sind aus der Familie auch noch Onkel und Großvater Mitglieder der Wehr in Nostorf. Diese hat insgesamt 21 aktive Mitglieder und zwei Ehrenmitglieder. In der Jugendfeuerwehr unter Jugendwart Thomas Abel gibt es noch einmal 14 Mitglieder zwischen zehn und 18 Jahren. Neben der Wehr gibt es seit 2014 auch einen Förderverein mit 17 Mitgliedern, die die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr unterstützen.

Zum Geburtstag des Wehrführers kam auch die Feuerwehr Boizenburg, mit der die FF Nostorf eng zusammen arbeitet, um zu gratulieren. Sie brachte ihre Drehleiter mit, denn Heiko Schlemmer musste sich seinen Präsentkorb in 20 Metern Höhe erklettern und wurde dann damit auf 33 Meter Höhe gefahren. Das ist die Höhe, bis auf die die Drehleiter insgesamt ausgefahren werden kann und ziemlich hoch. Ein normales vierstöckiges Berliner Mietshaus hat eine Höhe von circa 16 Metern.

Eigentlich beruhigend zu wissen, dass die Feuerwehr auf diese Art feiert.

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