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Ludwigslust/Hagenow : Simson-Mopeds hält er die Treue

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Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Hans Joachim Roddeck hob vor 18 Jahren den SR-Oldie-Club aus der Taufe/Seitdem lieben unzählige Jugendliche Welt der Motoren

von
erstellt am 14.Mai.2016 | 12:00 Uhr

Den SR-Oldie-Club in Karstädt gäbe es ohne sein Zutun nicht. Vor etwa 18 Jahren, bei einer einsamen Ausfahrt mit einem SR 1, im Volksmund liebevoll „Essigpisser“ tituliert, kam es Hans-Joachim Roddeck in den Sinn, ob man nicht vielleicht Gleichgesinnte um sich scharen sollte. Gesagt, getan. Heute zählt seine Hobbyschrauber- und Fahrertruppe 25 Mitstreiter aus der ganzen Region. Unzähligen jungen Leuten zwischen Hagenow und Ludwigslust öffnete Roddeck, der seit 35 Jahren in Karstädt lebt, das Herz für Motoren und Technik. „Wir pflegen seit vielen Jahren auch freundschaftliche Beziehungen zum Oldtimerclub in Hagenow“, berichtet der gebürtige Ludwigsluster.

SVZ-Redakteur Thorsten Meier beantwortete der 63-Jährige die beliebten Fragen zum Wochenende.

Wie lautet Ihr Lebensmotto?
Immer nach vorne schauen, nie zurück. Und: Genieße jeden Tag, hole so viel wie möglich aus ihm raus.
Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
In der Werkstatt unseres SR-Oldie-Clubs. Da kann man fachsimpeln, Treffen besprechen und Veranstaltungen organisieren. Oder den Zusammenhalt der Truppe festigen.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Auf der Piko-Strohpresse mit 12 Jahren. Ich hatte eine Trillerpfeife dabei, mit der ich darauf aufmerksam machen musste, wenn sich der Faden zum Binden verhedderte. Ich verdiente damals die Stunde eine Mark und manchmal kam ein Zehner am Tag zusammen. Es war anstrengend, hat aber Spaß gemacht.
Und wofür haben Sie es ausgegeben?
Auf dem Rummel in Ludwigslust habe ich das Geld an der Schießbude und fürs Karussell verkleckert. Und, um als Jugendlicher ein bisschen auf die Kacke zu hauen....
Wo findet man Sie am ehesten?
Ich bin viel unterwegs mit dem Auto, um anderen zu helfen. Ich fahre mit ihnen zum Arzt oder einkaufen.
Was stört Sie an anderen?
Wenn Menschen nicht halten, was sie versprechen.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Mein Vater. Von ihm habe ich ganz viel fürs Leben gelernt. Das Handwerkliche wie auch das Häusliche.
Was würden Sie gern noch können?
Technisch begabter zu werden. Beispielsweise mal einen Vergaser auseinander zu nehmen und ihn auch wieder zusammen zu bekommen. Dass er hinterher auch funktioniert. (lacht)
Was bedeutet Ihnen persönliches Glück?
Eine gute Frau und Familie zu haben. Und noch so lange wie möglich ein ausgefülltes Leben zu leben, in dem ich Zeit für alle meine Hobbies habe.
Sind Sie ein Kopf- oder eher ein Bauchmensch?
Kopfmensch

Wonach suchen Sie im Leben?

Nach Glück und Zufriedenheit.

Das gesamte Interview lesen Sie in unserer Wochenendausgabe.

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