Blücher : Sie wollte dichter ans Meer

Hier ist sie ganz in ihrem Element: Silke Jung im Pfarrgarten vor der Kirche in Blücher.
Hier ist sie ganz in ihrem Element: Silke Jung im Pfarrgarten vor der Kirche in Blücher.

Diakonin Silke Jung kam aus der Lausitz in den Norden und geht vollkommen in ihrer Gemeindearbeit auf.

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10. März 2018, 16:00 Uhr

Die Aufgabe, die sich Silke Jung stellt, ist enorm, fühlt sie sich doch für die Kinder und Familien von den 40 kleinen Orten verantwortlich, die rund um die Stadt Boizenburg liegen. Konkret tut sie dies, weil sie seit dem Herbst 2016 als Diakonin für den evangelisch-lutherischen Kirchengemeindeverband Boizenburger Umland tätig ist.

Im Allgemeinen liegt ihr jedoch das Wohl aller Menschen am Herzen. Hierbei legt sie ganz besonderen Wert darauf, den Blick für die Not und Bedürftigkeit anderer zu schärfen.

Dass sie das gerade um Boizenburg tut, hat hierbei einen ganz speziellen Grund. „Ich wollte dichter an das Meer, und da kam mir die Stelle der Diakonin hier an der Elbe gerade recht“, erzählt die Frau, die ursprünglich aus der Lausitz stammt. Dort arbeitete sie lange Zeit als Erzieherin. Sie hat sich jedoch auch immer kirchlich engagiert, so dass in ihr der Wunsch reifte, sich in der zweiten Hälfte ihres Lebens der vielseitigen Arbeit einer Diakonin zu widmen. Ihre Aufgabe sieht sie dabei auch in der Herstellung einer Gemeinschaft, die sich im Sinne der Nächstenliebe gegenseitig wertschätzt. Was ihr bei der Realisierung dieser Aufgabe hilft und worauf sie nie verzichten könnte beantwortet Jung in den beliebten Fragen zum Wochenende, die ihr SVZ-Redakteur Sascha Nitsche stellte.

Wie Lautet Ihr Lebensmotto?
Glaube, Hoffnung, Liebe.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
In Gothmann. Diese Wiesen zwischen Sude und Elbe. Dort ist es total toll zum Luftholen und Entspannen.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Ich habe Altstoffe weggebracht.

Wofür haben Sie es ausgegeben?
Vielleicht für das Kino, um Gojko Mitic als Indianer zu sehen.

Wo findet man Sie am ehesten?
Ich bin viel im Auto unterwegs.

Was bedeutet Ihnen persönlich Glück?
Geliebt zu werden.

Sind Sie eher ein Kopf- oder ein Bauchmensch?
Oft ein Bauchmensch. Es hält sich aber auch etwas die Waage.

Was findet man immer in Ihrem Kühlschrank?
Bautzner Senf und Werder Ketchup.

Welchen Wunsch wollen Sie sich noch erfüllen?
Ich will noch einmal mit einem sehr guten Freund nach Israel fliegen.

Können Sie sich mit nur einem Wort beschreiben?
Ich bin so vielfältig, da ist es schwer ein einziges Wort zu finden.

Wenn Sie kochen oder Essen gehen, welche Küche bevorzugen Sie?
Ich mag italienische Küche, weil die so aromatisch ist.

Worauf könnten Sie niemals verzichten?
Auf Schokolade und Schlaf.

Wo ist für Sie Heimat?
Das ist schwierig. Heimat ist da, wo ich geliebt werde. Das ist sowohl hier als auch bei meinen Kindern in der Lausitz.

Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?
Ich wünsche mir, immer noch hier in Blücher zu sein.

Welche Erinnerungen verbinden Sie mit ihrer ersten Reise?
Das war eigentlich recht unspektakulär. Wenn wir es einrichten konnten, sind wir zu Freunde meiner Eltern nach Rügen gefahren.

Wem sollten wir diese Fragen noch stellen?
Christiane Schmidt aus Blücher.

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