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Hagenower Kreisblatt

18. November 2017 | 04:09 Uhr

Waschow : Sie liebt und lebt den Augenblick

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Maren Petersen aus Waschow weiß, wie man den Teufelskreis aus Wut, Furcht und Frust durchbrechen kann

von
erstellt am 09.Apr.2016 | 05:00 Uhr

Als gebürtige Hamburgerin ist Maren Petersen ein bekennendes Nordlicht, das gerne lacht. Mitunter auch über sich selbst. Die Mediatorin und damit Expertin für Konfliktschlichtung bringt Streitparteien jeden Alters an einen Tisch. Optimale Lösungen für jedes Problem lägen in den Menschen begründet, sagt sie. Vertraulichkeit ist oberstes Prinzip. Nicht nur unter ihrem heimischen Dach, sondern auch in Schlichterrunden. Konflikte lösen, sei eine hohe Kunst, die es notwendig mache, dass keine der verzankten Parteien recht haben wolle. „Beide Seiten können so nur verlieren“, weiß die Fachfrau. Jeder, der ernsthaft bemüht sei, an einer verfahrenen Situation etwas zu ändern, könne den Teufelskreis aus Wut, Furcht und Frust durchbrechen. Um Konflikte zu lösen, gäbe es eine einfache wie wirkungsvolle Kommunikationstechnik, die es beiden ermögliche, ein verständigungsorientiertes Gespräch zu führen. Nämlich negative Du-Botschaften in positive Ich-Botschaften zu verwandeln. Erstere führten zwangsläufig nur dazu, dass sich der Gegenüber angegriffen fühle und sich verteidige. Eskalation inklusive.

In ihrem Garten, inmitten des pulsierenden Frühlings, nahm sich die 58-Jährige die Zeit, um SVZ-Redakteur Thorsten Meier die beliebten Fragen zum Wochenende zu beantworten.

Wie lautet Ihr Lebensmotto?
Alles wird gut. Man muss nur Geduld haben. Zeiten tiefster Verzweiflung müssen mitunter sein. Jede Krise birgt ja auch eine Chance.
Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Hinterm Haus im Garten. Ich liebe dort die Ruhe und Abgeschiedenheit, das Gefühl von Freiheit. Dort kann ich so schön bei mir selbst sein. Wunderbar.

Das gesamte Interview lesen Sie in unserer Printausgabe am Wochenende.

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