Boizenburg : Sie begeistern fürs Lesen

Die Freude am Buch und am Lesen wollen Sylvia Waschulewski, Doris Lingnau und Mario Buck (v.l.n.r.) im Zuge der Boizenburger Bücherkiste am Freitag wieder mit anderen teilen.
Die Freude am Buch und am Lesen wollen Sylvia Waschulewski, Doris Lingnau und Mario Buck (v.l.n.r.) im Zuge der Boizenburger Bücherkiste am Freitag wieder mit anderen teilen.

Boizenburger tragen bei der zweiten Boizenburger Bücherkiste in der Stadtbibliothek aus ihren Lieblingswerken vor

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06. September 2018, 12:00 Uhr

Denken Sylvia Waschulewski, Doris Lingnau und Mario Buck an Bücher huscht ihnen sofort ein Lächeln über die Lippen. Begeistert sind die drei Boizenburger von dem gedruckten Wort in seiner reinsten Form. Und diese Begeisterung wollen sie auch weitergeben. Deswegen engagieren sich alle drei auch schon seit langer Zeit beim bundesweiten Vorlesetag. Doch alleine dieser eine Tag zur Feier des Buches und des Lesens war ihnen nicht genug.

Das erste Mal war ein Erfolg

In Gesprächen und Zusammenarbeit mit weiteren Boizenburgern entstand die Idee einer Bücherkiste. Im Rahmen dieser sollten vier Autoren mit ihren Werken einem breiten Publikum vorgestellt werden. Das Besondere daran ist, dass es sich dabei um Bücher handelt, die sich die Vorleser als Lieblingsstück erkoren haben. „Das ist natürlich etwas aus dem Vorlesetag geboren. Es bekommt aber immer noch eine ganz persönliche Note“, erinnert sich Sylvia Waschulewski an die erste Auflage der Boizenburger Bücherkiste im letzten Jahr. Auch Buck und Lingnau können nur schmunzeln, wenn sie daran denken. „Das erste Mal war schon ein voller Erfolg. Alle Stühle in unserem Lesesaal waren besetzt“, konstatiert Waschulewski.

Sie ist Mitarbeiterin in der Boizenburger Stadtbibliothek und freut sich wenn die Räume einmal richtig gefüllt sind. Außerdem kümmert sie sich darum, dass die vorzutragenden Werke rechtzeitig zur nun zweiten Auflage der Bücherkiste am Freitag bestellt sind, damit sie im Anschluss gleich ausgeliehen werden können.

Sehr viel Arbeit für eine Viertelstunde

Anders intensiv sehen die Vorbereitungen von Mario Buck und Doris Lingnau auf diesen Tag aus. Beide haben sich dazu bereit erklärt, einen Teil ihres Bücherregals zu öffnen, um eines ihrer Lieblingsbücher vorzustellen. „Das bedarf schon einiger Tage Arbeit“, sind sich beide einig. Das Buch müsse mehrmals gelesen, die passenden Stellen ausgesucht und dann natürlich an an der Vortragsweise gefeilt werden. „Am Ende ist die Reaktion der Zuhörer aber Lohn für all die Arbeit“, erzählt Mario Buck. Er wie auch Lingnau versuchen die Zuhörer auch durch Anpassung der ihrer Sprache mit auf eine Reise zu nehmen, die eine viertel Stunde währen aber in weite Ferne führen soll.

Wohin dieser Weg in diesem Jahr genau führt, will allerdings noch keiner der Beteiligten verraten. „Am Freitag erwartet die Besucher eine bunte Mischung aus Humor und Besinnlichkeit“, hält sich Sylvia Waschulewski vage. „Wir wollen den Horizont der Zuhörer erweitern. Manchmal finden sie ja durch unser Vortragen sogar Gefallen an Büchern, die sie sonst gar nicht gelesen hätten“, fügt Mario buck an.

„Fest steht allerdings, dass es wieder sehr schön und gemütlich wird in unserer Bibliothek“, wird Waschulewski konkreter. Dafür soll auch die musikalischen Untermalung des Abends sorgen. Für diesen zeichnen die Gymnasiastinnen Luisa Stepan und Anouk Grospitz auf ihren Geigen verantwortlich. „Ab 16 Uhr wird den Interessenten also einiges in unserer Bibliothek geboten“, schließt Waschulewski ihre Ausführungen über den Tag, den sie und ihre Mitstreiter schon voller Vorfreude erwarten. So lange üben sie noch etwas das Vorlesen der Textpassagen und freuen sich auf die vielen Bücher, die sie zukünftig noch lesen werden.

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