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Wittenburg : Seit 25 Jahren in der „Schaltzentrale“ der Schule

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Annett Prosch ist seit der Geburtsstunde des Wittenburger Gymnasiums die Schulsachbearbeiterin

von
erstellt am 07.Jul.2015 | 11:50 Uhr

Viele Blumen und herzliche Worte gab es in diesen Tagen für Annett Prosch, der Schulsachbearbeiterin im Wittenburger Gymnasium, für ihr 25-jähriges Schuljubiläum. Seit einem viertel Jahrhundert kümmert sie sich um die kleinen und großen Belange der Schüler, hat dabei immer die Anforderungen der Lehrer im Blick und darf natürlich bei all dem die Eltern nicht vergessen. Sie ist von der Geburtsstunde des Wittenburger Gymnasiums an mit dabei, begann am 1. Juli 1990 ihre Tätigkeit als Schulsachbearbeiterin. Vier Mal wechselten in dieser Zeit die Schulleiter, und im Jahre 1992 wurde aus der ehemaligen Regionalen Schule das Wittenburger Gymnasium.

„Zunächst war ich damals wenig begeistert, aber ich suchte eine neue Herausforderung und fand sie dann im Schulsekretariat. Die Voraussetzungen waren damals gut, denn die Schule bekam ebenfalls eine neue Direktorin, Frau Hagen“, erinnert sich Annett Prosch an die erste Zeit in ihrer neuen Arbeitsstelle. Es war damals ohnehin eine aufregende Zeit, die ehemaligen DDR-Bürger bekamen am 1. Juli 1990 die West-Mark.

Zusammen mit dem neuen Schulleiter, Gerd Jaacks, zog etwas später auch die Computertechnik in den Schulbetrieb mit ein. „Im Jahre 1994 erhielt ich meinen ersten PC. Was für eine Umstellung. So manches Mal war ich verzweifelt und habe meine heiß geliebte elektronische Schreibmaschine, die ich zur Wende vom einstigen Löninger Bürgermeister geschenkt bekam, aus dem Schrank geholt. Heute möchte ich den PC natürlich nicht mehr missen und die Schreibmaschine gibt es auch nicht mehr“, denkt sie an ihre ersten Computererfahrungen zurück.

„Wenn ich an meine Jahre im Sekretariat denke, muss ich sagen, dass es ein breites Spektrum an Aufgaben gibt, es wird nie langweilig. Zuverlässigkeit, selbstständiges Arbeiten, Verantwortungsbewusstsein und Spontanität sind unerlässlich, denn jeder Tag ist anders. Ich will das Schulsekretariat auch als kleine Schaltzentrale bezeichnen, weil zunächst bei mir erst einmal alles aufläuft“, sagt sie im SVZ-Gespräch.

Das gute Verhältnis zu ihren Kolleginnen und Kollegen ist ihr ganz besonders wichtig. „25 Jahre schweißen eben zusammen. Viele sind mit mir zusammen von der ,Stunde Null’ an dabei. Deshalb danke ich auch allen meinen Kollegen für die gute Zusammenarbeit und auch jenen, die mir immer die Treue gehalten haben“, so Annett Prosch, die es überhaupt nicht mag, wenn die Kollegen morgens ihre Kaffeetassen auf ihren Schreibtisch-Tresen stellen, ... „weil die immer so unschöne Ränder hinterlassen“, so die Schulsekretärin.

„Und wenn ich an die Zukunft denke, weiß ich, dass das Leben mit knapp über 50 noch nicht vorbei ist, ganz im Gegenteil. Nichts ist schlimmer, als stehen zu bleiben. Denn wer nichts bewegt, kann auch nichts verändern. Und weil das so ist, mischt sie seit einigen Monaten kommunalpolitisch bei den Bürgernahen in Zarrentin mit“, blickt sie über die Schulgrenzen hinaus.

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