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Gesundheitstag für die Mitarbeiter : See-Umrundung mit Hintergedanken

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Dem Arbeitersamariterbund ist die Gesundheit seiner Leute alles andere als egal

von
erstellt am 24.Apr.2017 | 11:00 Uhr

Wenn das Wetter am vergangenen Freitag etwas besser gewesen wäre, dann hätten die kleinen Gruppen von Frauen und Männern, die da den Kirchensee bei Zarrentin umrundeten gut als normale Spaziergänger durchgehen können. Doch für die etwa 100 Beschäftigten waren die 4,1 Kilometer in idyllischer Natur Teil ihrer Arbeitszeit. Vom Chef Norbert Meyer verordnet und das nicht ohne Hintergedanken. Zum einen mussten die Teams aus Sozialarbeitern und Erziehern, auch noch ein paar Stationen absolvieren. Wasserschöpfen auf Zeit, Geschicklichkeit und Geruchssinn waren gefragt. Bewegung stand über allem, denn diesen Freitag hatte der ASB-Kreisverband zum Gesundheitstag für seine Beschäftigten auserkoren. Das war kein getarnter Betriebsausflug, das war sehr ernst gemeint und Teil eines Programmes, das zumindest beim ASB schon fast zwei Jahre läuft. Betriebliches Gesundheitsmanagement heißt das Zauberwort. Für diesen Tag wurden die Einrichtungen des ASB, zu denen auch einige Kindereinrichtungen in der Region gehören, extra früher geschlossen. Die Betriebsführung möchte gesunde Mitarbeiter, Angestellte, die gesünder leben, die sich erholen und einer gesunden Ernährungsweise etwas abgewinnen können. Der Gesundheitstag, gemeinsam mit Biosphäre und Krankenkasse AOK veranstaltet, soll Anregungen geben. Denn der Krankenstand ist hoch, weiß Geschäftsführer Norbert Meyer. „Die Leute sind ausgepowert, chronisch, seit Jahren schon.“ Neue Fachkräfte, die er dringend für seine zahlreichen Einrichtungen bräuchte, findet Meyer bereits heute kaum noch. Was liegt da näher, als sich um die Gesundheit der Leute zu kümmern, die schon da sind und die noch lange bleiben sollen.

Natürlich stärkt so eine gemeinsame Aktion den Zusammenhalt im ganzen Team. Doch es es geht um generelle Änderungen in der Lebensweise. Und da will auch der Arbeitgeber sanft den Behäbigen helfen. Und so gibt es Umfragen, die Einbindung des Betriebsarztes und eine spezielle Karte. Wer da nachweisen kann, dass er im Vierteljahr mehrfach und lange sportlich aktiv war, bekommt einen Gutschein. Pro Jahr sind da immerhin 100 Euro möglich.

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