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Festspiele MV : „Schwerin ist uns lieb und wichtig“

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Die Festspiele MV kommen in diesem Jahr zu sechs Terminen nach Schwerin. Oberbürgermeisterin bekennt sich als Festival-Fan und hofft auf Besucher.

von
erstellt am 19.Mai.2014 | 16:23 Uhr

Für die Organisatoren um Neu-Intendant Dr. Markus Fein ist die Stadt längst nicht mehr nur Austragungsort, sondern auch Heimat, Labor- und Entwicklungszentrum. Und für Schwerin sind die Festspiele eine unverzichtbare Säule im Kultursommer, eine große Bereicherung und eine Chance, ein ganz anderes Publikum nach Schwerin zu holen.

Die Musikfestspiele stehen vor ihrem Start, und ab 10. Juli sind sie auch direkt in Schwerin zu erleben. Sechs Gelegenheiten gibt es in diesem Jahr, eine mehr als 2013. Besprochen wurde das gestern auf einem Extra-Termin mit Schwerins Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow, dieses Mal in ihrer Funktion als Kulturdezernentin der Stadt. Es war der Nachmittag der ehrlich gemeinten Komplimente und Erwartungen.

Eine Mischung soll es in diesem Jahr werden. Zum einen gibt es die bewährten, klassischen Konzerte, wie in der Schelfkirche am 10. Juli mit dem Preisträger „in residence“ Igor Levit. Intendant Fein pries gestern aber auch völlig neue Formen, die in Schwerin ausprobiert werden. Der Jahrmarkt der Sensationen ist so ein Format, dass es bisher nicht gab, und das Teile der Schelfstadt am 4. August erleben sollen. Dahinter verbirgt sich ein musikalisches Wandertheater der Festspiele, z. B. mit Pantomimen, mit Luftakrobatik, Tuch-Artistik und Schlangentanz, ein Angebot für die ganze Familie.

Oder am 3. September der „Pavillon Romantik“ in Groß Trebbow, eine Kombination von Konzert und Waldgang, u. a. mit Dr. Ivo von Trotha und natürlich passender Musik.

Die wird auch Götz Alsmann dabei haben, wenn er am 16. Juli ins Schweriner Eisenbahnmuseum mit seiner Band zu „Es grünt so grün“ kommt. Ein Termin, der Kulturdezernentin Gramkow besonders am Herzen liegt.

Doch Schwerin ist bei aller Bedeutung nur ein Teil der Festspielwirklichkeit. Beeindruckend ist auch das Angebot ganz in der Nähe, zwei Konzerte auf Schloss Basthorst und gleich mehrere Termine auf Schloss Hasenwinkel. Ganz weit vorn bei den Erwartungen ist da z. B. das Kinder- und Familienfest am 28. Juni, mit vielen Mitwirkenden der Musik- und Kunstschule „Ataraxia.“

Natürlich gibt es jetzt schon Termine, z. B. die Konzerte in der Schelfkirche, für die derzeit kaum noch Karten zu haben sind. Auch für Götz Alsmann gibt es eigentlich schon lange nur noch Restkarten. „Wer noch dabei sein möchte, sollte jetzt in Sachen Karten schnell und entschlossen sein“, war dann auch die Botschaft von Dr. Fein, der ungern das Wort „ausverkauft“ in den Mund nimmt. Selbst für die Spitzentermine mit sehr begehrten Künstlern gäbe es immer Möglichkeiten, über Wartelisten oder über die Abendkasse. Das gehöre zu den Markenzeichen der Festspiele genauso wie Tickets zu noch bezahlbaren Preisen. Und das solle auch künftig so bleiben. Andere Festivals würden ein Mehrfaches beim Eintritt verlangen.

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