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Hagenower Kreisblatt

23. Oktober 2017 | 10:16 Uhr

Schule trotzt Reformen

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

180 Jahre alt: Stadtschule „sucht seinesgleichen“

von
erstellt am 12.Okt.2015 | 11:02 Uhr

Alt wie ein Baum ist sie geworden, die Schule am Mühlenteich. Diese Liedzeilen singen die Schüler gestern beim Festakt der Hagenower Stadtschule. 180 Jahre gibt es sie mittlerweile. „Eine alte Schule, ein altes Haus...“, sagt Schulleiterin Hilka Ewert nach dem 70 Minuten langen Programm der Mädchen, Jungen und Lehrer mit Sing-, Tanz- und Schauspieleinlagen. „Ich danke euch für alle Worte. Ihr seid Schule, wir wären nichts ohne euch“, sagt Hilka Ewert zu den Schülern, die sich lange auf die große Feier vorbereitet haben.

Sie dankt aber auch allen, die immer an diese Schule geglaubt haben. Das Haus „mit Charakter“ sei über die Jahre stetig mitgewachsen. Verlässlich, beständig, überdauernd und allen Reformierungen und Umbrüchen zum Trotz.

Seit 2003 nun gilt dort vor allem „Ich, du, wir – Vielfalt erleben“. An der Schule mit Diagnose-Förder-Klassen und Schülern mit Leserechtschreibschwäche werden Kinder aller Begabungen unterrichtet. „Fördern und fordern, das war und ist die Stärke“ der heutigen Stadtschule, sagt Hilka Ewert.

„So eine Grundschule, die mitten in der Stadt steht und den inklusiven Gedanken fördert, sucht seinesgleichen im Landkreis“, sagt Bürgermeisterin Gisela Schwarz. Sie erinnert sich noch gut an „heftigste Diskussionen“, die 2003 vor dem Aufbau des neuen Schulstandortes geführt worden sind. „Das war nicht einfach. Aber für die kleinen Füße war es die richtige Entscheidung.“

Doch Hilka Ewert ist vor allem auf die Zukunft gespannt. Was wird in zehn, zwanzig, dreißig Jahren sein? „Wir wollen an den Erfolg anknüpfen. Integration und Inklusion verlangen Visionen.“ Deshalb wünscht die Schulleiterin dem Haus auch Menschen, Förderer und Gestalter mit vielen Ideen und der nötigen Finanzkraft dahinter.

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