Norditec in Zahrensdorf : Schritt für Schritt zum Erfolg

Sie freuen sich sehr über den neuen und notwendigen Anbau: Norditec-Geschäftsführerin Jana Voigt (l.), und fünf ihrer 80 Mitarbeiter.
Sie freuen sich sehr über den neuen und notwendigen Anbau: Norditec-Geschäftsführerin Jana Voigt (l.), und fünf ihrer 80 Mitarbeiter.

Firma Norditec in Zahrensdorf feiert Richtfest für den Neubau der siebten Produktionshalle und reagiert damit auf die hohe Nachfrage

svz.de von
14. Mai 2018, 05:00 Uhr

Kommen Jana Voigt und ihr Vater Ulrich ins Reden, wird selbst der technisch unbeschlagenste Zuhörer sofort mitgerissen. Denn es ist wirklich erstaunlich, was sich bei ihrer Firma Norditec im kleinen Örtchen Zahrensdorf so zuträgt.

So feierte der Hersteller von Zahnriemen für die Lebensmittelindustrie erst kürzlich das Richtfest für den Neubau der mittlerweile siebten Halle, die jetzt schon dringend benötigt wird. Dies nutzten die Verantwortlichen nicht nur für einen Blick zurück. Auch die Zukunft haben die diplomierte Ingenieurin, Jana Voigt, und all ihre Mitarbeiter fest im Visier. „Wir haben uns immer Stück für Stück erweitert und uns damit an die Nachfrage unserer Produkte angepasst“, so Voigt, die die Geschäftsführung des Unternehmens im Jahr 2016 von ihrem Vater Ulrich übernommen hat.

Dieser begann 1994 damit, Zahnriemen zu beschichten. „Damals waren es zwei Mitarbeiter und wir waren in nur einer halben Halle untergebracht“, erinnert sich der Senior. Zum jetzigen Zeitpunkt hat die Firma 80 Mitarbeiter und bildet sogar zwei Lehrlinge aus. Dieser Erfolg ist eng mit der Spezialisierung auf die Entwicklung und Produktion von Spezialförder- und Transportriemen verbunden. „Mit unserer Produktpalette sind wir wohl weltweit einzigartig“, freuen sich Vater und Tochter.

Sie wissen dennoch, dass sie sich auf ihren Lorbeeren nicht ausruhen können. „In der heutigen Zeit ist das Unerlaubte Kopieren von Produkten, wie es einige Firmen und Länder betreiben, natürlich ein großes Problem. Da wird sofort fotografiert und nachgebaut. Deswegen entwickeln wir auch laufend neue Produkte. Und die stoßen anscheinend immer wieder auf Anerkennung“, sind sich Ulrich und Jana Voigt einig.

Dies führt dazu, dass sie ihre Riemen zu 50 Prozent an ausländische Unternehmen exportieren. „Erst letztens hatten wir Besuch von einem Kunden aus Australien. Mit dem arbeiten wir schon seit gut 18 Jahren zusammen. Persönlich kennen gelernt haben wir uns aber noch nie. Umso größer war natürlich die Freude, als er plötzlich vor unserer Tür stand“, schildert Jana Voigt eine Begebenheit, die auch von dem Respekt kündet, der der Firma weltweit von der Branche entgegengebracht wird.

Und dass das auch so bleibt, dafür soll der nun schleunigst fertig zu stellende Neubau sorgen. 1,2 Millionen Euro investierte die Firma mit Hilfe der Wirtschaftsförderung durch das Landesförderinstitut und dem Ministerium für Wirtschaft in das neue Objekt, in welchem Jana Voigt auch mehr Raum für Neuentwicklungen sieht.

So fielen Vater wie Tochter mit der ersten Hürde des erreichten Richtfestes einige große Steine vom Herzen, was Ulrich Voigt bei seinem Dank an die bisher geleistete Arbeit kurz mit den Worten: „Ich bin froh, dass wir damit durch sind“, zusammenfasste, bevor er wieder mit voller Begeisterung über die Produkte der Firma und deren Entwicklung und Fertigung erzählte.

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