Dersenow : Schock nach Großbrand

<p>Die Scheune in Dersenow brennt komplett nieder.</p>

Die Scheune in Dersenow brennt komplett nieder.

60 Feuerwehrleute kämpfen acht Stunden lang gegen Brand in einer Doppelscheune. Feuer greift auf Haus über.

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27. September 2015, 21:00 Uhr

Der Schock nach dem großen Brand am späten Sonnabend in Dersenow sitzt gestern immer noch tief. „Das müssen wir erstmal sacken lassen“, sagt Bürgermeister Gunnar Abel  auf Nachfrage. Das sei erschreckend für alle Beteiligten.

Gegen 20 Uhr sind in dem kleinen Ort aus noch unbekannter Ursache zwei Scheunen in Brand geraten. Die Brandlast in der voll gestellten Doppelscheune sei so groß gewesen, dass die etwa 60 Feuerwehrleute aus der Umgebung die Flammen nur schwer löschen können, sagt gestern Udo Behnke von der Feuerwehr in Boizenburg. Seine Kollegen sind mit zwei Löschfahrzeugen und der Drehleiter zum Unglücksort ausgerückt. Acht Stunden dauert ihr Einsatz, gemeinsam mit Kameraden aus Vellahn, Dersenow, Tessin, Kuhlenfeld und Rodenwalde.

Ein Übergreifen der Flammen auf ein benachbartes Doppelhaus sei aber nicht mehr zu verhindern gewesen, teilt die Polizei dazu mit. Die Scheunen brennen bis auf die Grundmauern nieder. Das Doppelhaus sei durch die Flammen und das Löschwasser erheblich in Mitleidenschaft gezogen, so die Beamten weiter. Zur Ursache werde noch ermittelt, ein Anfangsverdacht der Fahrlässigkeit bestünde. Sachschaden: 400000 Euro.

Verletzt wird niemand. Eine ältere Frau ist laut Bürgermeister Gunnar Abel bei der Schwester in Tessin untergekommen. Die andere Familie mit Großeltern zieht vorerst bei jemandem im Dorf ein. „Alle Nachbarn haben Hilfe angeboten.“

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