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Konau : Schnittreste sorgen jetzt für Wärme im Büro

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Biomeiler in Konau am Wochenende übergeben / Gemeinde profitiert auch von dem Vorzeigeprojekt

von
erstellt am 10.Mai.2015 | 14:47 Uhr

Rund 30 sehr interessierte Personen waren bei der offiziellen Einweihung am vergangenen Sonnabend dabei. Sie wollten viel über die Aktivitäten des Vereins und den Aufbau und die Funktionsweise des Biomeilers wissen. Wie er entstanden ist, konnte anhand einer Bildergalerie nachvollzogen werden und wurde im Rahmen von Führungen von Christian Fabel erläutert. Bei letzteren konnten sich die Besucher auch überzeugen, wie gut „Agretti“ funktioniert.
In seiner Ansprache zur Einweihung berichtete Christian Fabel noch einmal kurz über die Entstehungsgeschichte des Biomeilers. Dieser sei nun seit 42 Tagen in Betrieb und in diesem sei u.a. Schnittgut, welches bei der Pflege der Obstbäume an den gemeindlichen Alleen anfällt, enthalten. Er freue sich sehr, dass von Beginn an die Temperatur, die der Biomeiler erzeugt, konstant bei 50 °C liege. Genutzt wird die Wärme zum Heizen des Raumes, in dem er arbeitet. Die Besucher waren überzeugt, als sie die Hand an den warmen Heizkörper in diesem Raum hielten. Bürgermeisterin Grit Richter ging in ihrer Rede noch einmal auf die Kooperationsvereinbarung mit dem Verein ein, welche die Zusammenarbeit bei der Obstbaumpflege zwischen dem Verein und der Gemeinde Amt Neuhaus regelt.
Finanziert wurde der Aufbau des Biomeilers mit einem Preisgeld in der Höhe von 2.000 Euro, das der Verein mit seinen Mitstreitern, SBE Naturprodukte und der Gemeinde Amt Neuhaus, beim Ideenwettbewerb „Dörfliche Energieprojekte“ gewonnen hat. Ausgeschrieben wurde der Wettbewerb von der Bioenergie-Region Wendland-Elbetal und ihrer Partnerregion Göttinger Land und finanziell gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sowie der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe (FNR) e. V.




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