Hagenow : Schluss mit Umziehen im Container

Fördermittel für neues Sozialgebäude auf Hagenower Sportplatz in Aussicht. Verein sieht Chance für neue Großsportstätte schwinden

svz.de von
24. November 2015, 16:46 Uhr

Gute Fördermittelaussichten: Eine Saison müssen die Hagenower Sportler noch durchhalten, dann soll die „katastrophale“ Übergangslösung auf dem Sportplatz in der Parkstraße Geschichte sein. Die Stadt rechnet bis Ende 2015 mit einer Fördermittelzusage für das 381  000 Euro teure neue Sozialgebäude. „Die Chancen sind gut“, sagt Fachbereichsleiter Roland Hochgesandt auf Nachfrage. Die mündliche Zusage für einen der beiden anzuzapfenden Fördertöpfe liegt bereits vor.

Allerdings rückt die Idee einer mobilen Lösung in weite Ferne. Um nicht doppelt Geld auszugeben, sollten hochwertige Wohn-Container in der Parkstraße aufgestellt werden und später in die anvisierte neue Großsportstätte Am Bollenkamp (SVZ berichtete) umziehen. Das Problem: Die Container sind wegen der großen Nachfrage durch die vielen Flüchtlinge derzeit sehr teuer. Die Stadt prüft jetzt, ob das noch so umsetzbar wäre oder fest gebaut werden müsste.

Ein Punkt, der die Sportsleute „nicht ganz so glücklich“ macht, wie es André Prielepp ausdrückt. Der Fußball-Abteilungsleiter des Hagenower Sportvereins sieht mit einem festen Sozialgebäude die große Variante Am Bollenkamp weiter schwinden. Doch die wäre vor allem für die Leichtathleten ein Gewinn, da sie wegen der zehn Meter zu kurzen und damit nicht normgerechten Rundlaufbahn in der Parkstraße keine offiziellen Wettkämpfe austragen können, so Prielepp weiter. Und auch für die 14 Fußballmannschaften wäre eine Großanlage mit Kunstrasenplatz optimal und eine Entlastung. Denn trainieren dürfen sie in der Parkstraße ohnehin nicht, nur Spiele austragen. Eine zu große Belastung für den Platz, heißt es von der Stadt. Die Fußballer weichen auf Anlagen in Hagenow-Land, Bresegard und Moraas aus.

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