16. Treffen der Interessengemeinschaft "Alte Militärtechnik" : "Sandkastenspiele" für Groß & Klein

Große Höhenunterschiede oder schlammige Untergründe, wie sie in einer Kiesgrube an der Tagesordnung sind, stellten für die Fahrzeuge keine Hindernisse dar.
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Große Höhenunterschiede oder schlammige Untergründe, wie sie in einer Kiesgrube an der Tagesordnung sind, stellten für die Fahrzeuge keine Hindernisse dar.

Ein schlichtes Hinweisschild mit der Aufschrift "NVA-Treffen" wies den Besuchern am vergangenen Sonnabend den Weg zum mittlerweile 16. Treffen der Interessengemeinschaft "Alte Militärtechnik" in die Kiesgrube von Setzin.

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13. Mai 2013, 10:32 Uhr

Setzin | Ein schlichtes Hinweisschild mit der Aufschrift "NVA-Treffen" wies den Besuchern am vergangenen Sonnabend den Weg zum mittlerweile 16. Treffen der Interessengemeinschaft "Alte Militärtechnik" in die Kiesgrube von Setzin. Und wer die unwegsame Waldschneise bei zeitweise starkem Gegenverkehr von zum Teil großen Militärfahrzeugen überstanden hatte, dem wurde alles das geboten, was den Freunden alter Militärfahrzeuge gefällt. Von Anfang an mit von der Partie ist Gert Müller aus Lübtheen, der in diesem Jahr gemeinsam mit dem Freund seiner Tochter unter anderem eine TS 250 in Armeeausführung im Schlepptau seines historischen Wartburgs Tourist 353 hatte.

"Der Wunsch mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen oder vielleicht das eine oder andere Ersatzteil zu erstehen, führte mich in der Vergangenheit auch schon zu ähnlichen Treffen, beispielsweise zum Ostblockfahrzeugtreffen nach Pütnitz, einem Ortsteil der Stadt Ribnitz-Damgarten", sagt Gert Müller, der seinen Begleiter Joseph mit seiner Leidenschaft bereits angesteckt hat. Aber auch die Trabant- und IFA-Freunde Kreis Hagenow mit ihrer Chefin Heike Mahncke findet man auf Treffen dieser Art immer wieder an. Dieses Mal mit sechs liebevoll restaurierten Trabant und einem legendären Barkas B 1000. Selbst Torsten Lietz von der Interessengemeinschaft Oldtimer und alte Militärtechnik aus Tessin bei Boizenburg ließ es sich mit seinem Freunden nicht nehmen, am vergangenen Sonnabend mit einigen historischen Militärfahrzeugen nach Setzin zu kommen. "Wir helfen uns gerne gegenseitig aus und besuchen uns regelmäßig", sagt Lietz ein wenig verärgert, schließlich ist eines seiner Fahrzeuge gerade erst wegen eines Kupplungsschadens während einer Rundfahrt im unwegsamen Gelände der Kiesgrube liegengeblieben.

Trotz alledem wollte am Sonnabend die Schar der Begeisterten nicht abreißen, die während des gesamten Tages eine vorsichtige Runde auf dem abgesperrten Areal drehen wollten. Dabei konnten die vielen Neugierigen am eigenen Leib spüren, was die Panzer MT-LB oder BMP sowie Militärfahrzeuge der Typen Tatra, Sil, UAZ oder Gaz 69 im Gelände leisten können. Große Höhenunterschiede oder schlammige Untergründe, wie sie in einer Kiesgrube an der Tagesordnung sind, stellten für die Fahrzeuge keine Hindernisse dar und wurden eindrucksvoll überwunden. Aber auch der Teile- und Trödelmarkt fand seine interessierten Besucher und Neugierigen. Zudem musste durch den Erbseneintopf aus der großen Gulaschkanone niemand hungrig den Heimweg antreten.

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