Regionalverband der Gartenfreunde : Ruhe im Garten, nicht im Verband

Friedrich Schneider (r.) vom Regionalverband der Gartenfreunde übergibt an die Vertreter der geehrten Kleingartenvereine die Urkunden.
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Friedrich Schneider (r.) vom Regionalverband der Gartenfreunde übergibt an die Vertreter der geehrten Kleingartenvereine die Urkunden.

Erweiterte Vorstandssitzung des Regionalverbandes der Gartenfreunde Südwest-Mecklenburg / Begehungen ausgewertet

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09. November 2015, 15:31 Uhr

Die Ernte ist eingebracht, die Arbeit in den Gärten beendet, und die Gartenlauben sind winterfest gemacht. Es ist jetzt an der Zeit, sich mit dem auslaufenden Gartenjahr zu befassen. Das taten die Gartenfreunde am vergangenen Sonnabend im Landgasthof Schwedt in Redefin. Gleich mehrere Schwerpunkte stehen auf der Agenda des Regionalverbandes der Gartenfreunde Südwest Mecklenburg e.V..

Auf der jüngsten Zusammenkunft des erweiterten Vorstandes ging es u.a. einerseits um die Auswertung des 27. Bundesverbandstages, der am 5. September in Rostock tagte, es ging darüber hinaus um die Weiterführung der Verbandsarbeit auf der Ebene des Regionalverbandes, und nicht zuletzt befassten sich der erweiterte Vorstand mit der Stärkung der Kleingartenvereine im Regionalverband.

In seinem Bericht ging der Vorsitzende, Herbert Werner, auf den jüngsten Bundesverbandstag ein. „Für die eigene Arbeit ergeben sich für mich dabei einige Gedanken. So setzte der Bundesverband auf eine stärkere ökologische Aufwertung von Kleingärten durch naturnahes Gärtnern. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Erhaltung und Steigerung der Bodenfruchtbarkeit, um die Erzeugung hochwertiger gesunder Nahrungspflanzen und die Förderung der Artenvielfalt im Garten zu ermöglichen“, sagte Herbert Werner. Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit sei nach seinen Worten eine kompetente Fachberatung in den Kleingartenverein, die nach seinen Worten noch weiter ausgebaut werden muss.

Die Gärten seien eben die grünen Lungen der Städte. Die Anlagen ohne hohe Hecken und Zäune sollen öffentlich zugänglich sein. Nach seinen Worten erfüllen die Kleingartenvereine aus Sicht der zu uns kommenden Flüchtlinge die Funktion als Brückenbauer in die Gesellschaft. Viele der angesprochenen Fragen, so Herbert Werner weiter, hat der Verbandsfachberater Friedrich Schneider in den zurückliegenden Schulungen als aktuelle Themen bereits behandelt.

„Wenn wir einschätzen, dass eine kompetente Fachberatung wichtig ist, dann liegt für uns als Vereine und als Regionalverband noch ein gutes Stück Arbeit vor uns, um das nötige Personal in den Kleingartenvereinen für diese anspruchsvolle Aufgabe zu finden und fachlich zu befähigen. Denn die durchgeführten Gartenbegehungen in 16 Kleingartenvereinen in den Monaten Juni, Juli und August offenbarten das Fehlen einiger Fachberater als Schwachstelle in der Vorstandsarbeit der Vereine. Denn in neun Kleingartenvereinen gibt es keine Fachberater“, betonte Werner.

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