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Verbuschung im Elbvorland : Rückschnitt: zu langsam, zu wenig

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Mitglieder der Ortsgruppe Bleckede-Amt Neuhaus des Vereins zum Schutz der Kulturlandschaft im Elbtal diskutierten lebhaft

svz.de von
erstellt am 10.Jan.2014 | 16:56 Uhr

Das Thema scheint überall angekommen zu sein, es passiert etwas, aber es passiert zu langsam und in nicht ausreichendem Maße. Das war im Groben das Ergebnis einer Diskussion über die Verbuschung im Elbvorland, beziehungsweise zum Stand der Rückschnittmaßnahmen am am Donnerstagabend im Landgasthof Karze. Die Ortsgruppe Bleckede/Amt Neuhaus des Vereins zum Schutz der Kulturlandschaft und des Eigentums im Elbtal (VSKE) hatte zur Jahreshauptversammlung eingeladen.

Der VSKE ist ein Verein und daher begann die Sitzung mit dem üblichen Procedere, wie zum Beispiel dem Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden. Das ist Jürgens Siems aus Hittbergen, auch Vorsitzender vom gesamten Verein. In der Ortsgruppe waren Neuwahlen angesetzt, aber es blieb weitgehend beim Alten, alle Positionen wurden mit einstimmigem Votum besetzt. Mitglied im Beirat des Biosphärenreservats ist nun Günter Hölzer, der Klaus Rund ablöst.

Gespannt waren die Mitglieder auf den Vortrag. Eingeladen vom Verein war die Kreisrätin Monika Scherf, um über Hochwasser und die möglichen Maßnahmen, es abzuwehren, zu sprechen. Doch Landrat Nahrstedt wollte seiner Gegenkandidatin für die Landratswahl den Auftritt nicht gewähren. Stattdessen wurde Stephan Bartscht vom Fachdienst Umwelt angekündigt. Die Überraschung war perfekt, als dann doch Monika Scherf kam, weil Bartscht aus Krankheitsgründen nicht kommen konnte. Aus technischen Gründen konnten Folien nicht gezeigt werden, doch Monika Scherf gelang es auch so, anschaulich über die Maßnahmen zur Hochwasserbekämpfung zu referieren. Sie zählte alle Möglichkeiten auf, wie die Erhöhung der Deiche, Rückdeichungen, die Schaffung von Flutpoldern, Abgrabungen von Anlandungen, den Anschluss von Altarmen und natürlich die Beseitigung der Verbuschung und bewertete diese auch gleich im Hinblick auf die Realisierung. Ihrer Meinung nach wäre eine Deicherhöhung die letzte Maßnahme, die in Frage käme, weil sie einen enormen Planungsaufwand und enorme Kosten verursachen würde. Mit der Beseitigung der Verbuschung könnte eine gute Wirkung erzielt werden, aber das ginge wegen des Verbots , prioritäre Lebensräume mit einzubeziehen eben nicht überall. Als Landkreis habe man gut gearbeitet und noch nie so viele Flächen zurück geschnitten, wie in diesem Jahr. Hans Wilhelm Stabe, ehemaliger Vorsitzender, widersprach vehement. Es passiere vordergründig was, aber das sei nicht effektiv genug und nicht nachhaltig.

Den ganzen Beitrag lesen Sie am Sonnabend auf der Neuhaus-Seite.

 

 

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