zur Navigation springen

Wittenburg : Rückbau der Großen Straße würde zu teuer werden

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Bürgermeisterin begrüßt Vorschläge von Bürgern zur Optimierung der Verkehrsführung in der Innenstadt

von
erstellt am 11.Feb.2015 | 14:54 Uhr

Kürzlich wurden die Einwohnerinnen und Einwohner gebeten, sich aktiv an den Entscheidungen zur Verkehrsführung in der Innenstadt zu beteiligen. Dies war der mehrheitliche Wunsch der Teilnehmer an der von Bürgermeisterin Dr. Margret Seemann durchgeführten Einwohnerversammlung im Dezember 2014.

„Da die Große Straße unsere einzige Durchgangsstraße ist, wird es meines Erachtens keine Ideallösung geben. Wir sind jedoch für jede Anregung dankbar, die die Verwaltung und die Stadtvertretung mit in ihre Überlegungen einbeziehen kann. Wichtig ist bei den Vorschlägen jedoch, dass auch immer die Folgewirkungen für andere Straßen mit bedacht werden. Denn das bloße Verschieben der Probleme von einer Straße in die nächste, hilft letztlich nicht“, so Seemann in einer Pressemitteilung, die uns von Julia Baran, sie ist derzeit mit zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit in der Motelstadt, erreichte.

Engagiert, aber sachlich seien bereits verschiedene Varianten der Verkehrsführung erörtert worden, heißt es darin weiter. Darunter habe es beispielsweise den Vorschlag gegeben, die Große Straße wieder in den ursprünglichen Zustand zurückzubauen, um den Begegnungsverkehr zu ermöglichen.

„Dies ist zumindest derzeit nicht realisierbar, da an den Sanierungsmitteln aus der Städtebauförderung eine Frist von zehn Jahren gebunden ist. Erst mit Verstreichen dieser Frist könnte die Straße wieder in den Ursprungszustand versetzt werden. Hierfür würden jedoch hohe Kosten anfallen, für die es keine Förderung geben würde. Zudem wäre damit verbunden, dass zum einen Parkmöglichkeiten entfallen, zum anderen das Überqueren der Straße wegen des Verkehrsaufkommens aus beiden Fahrtrichtungen erheblich schwieriger wird, gerade für Menschen mit Handicap“, so das Stadtoberhaupt weiter.

Den kompletten Beitrag finden Sie im e-paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Donnerstag.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen