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Hagenower Kreisblatt

22. November 2017 | 23:30 Uhr

Hagenow : Richtige Kontakte sind wichtig

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Thomas Kühn vom Hagenower Museum strickt hinter den Kulissen am Veranstaltungsplan für die Alte Synagoge. Konzert am 4. November

von
erstellt am 24.Okt.2017 | 08:00 Uhr

Thomas Kühn vom Hagenower Museum hat gute Kontakte zu Musikern und Künstlern. Er ist maßgeblich daran beteiligt, dass übers Jahr interessante und  bekannte Künstler in der Alten Synagoge von Hagenow auftreten können. Er strickt sozusagen hinter den Kulissen am Veranstaltungsplan des Hauses mit und engagiert  die Künstler, von denen er selbst überzeugt ist. Dabei ist eine Vorlaufzeit von Monaten bis zu einem Jahr normal. Und jetzt steht  schon das nächste Konzert an. Am Sonnabend, den 4. November, spielt ab 20 Uhr das deutsch-schottische Quartett „Nua“ in der Alten Synagoge. „Nua“ ist eine der wenigen Folk-Bands, die nicht nur irische  sondern auch schottische  Musik zu ihrem Repertoire zählen.

Sein Interesse für Musik ist nach eigenen Worten älter, als seine Zeit, die er bereits im Hagenower Museum arbeitet. „Ich organisiere zum Beispiel in einem Freundeskreis in Hamburg seit Jahren Konzerte und Tanzveranstaltungen. Dass das ein Teil meines Aufgabenbereiches am Museum in Hagenow werden würde, damit habe ich auch nicht gerechnet“, sagte er im SVZ-Gespräch.

In Hagenow besteht im Bereich der Folk-Musik seit Jahren mit der Gruppe „Reel“ eine gute Konstante. Die Konzerte zum irischen Nationalfeiertag, dem St. Patricks-Day,  im Frühjahr sind stets ausverkauft.  Und auch sonst ist Folk-Musik im Veranstaltungsplan in der Alten Synagoge  keine Unbekannte. Dafür hat der  Vorgänger von Thomas Kühn, Ralf Gehler,  auch schon gesorgt, wie hinlänglich bekannt ist.

Die Museumsleute um Chef Henry Gawlik legen Wert darauf, dass die Veranstaltungen in der Alten Synagoge natürlich auch dem Charakter des Hauses   Rechnung tragen. So spielt Klezmer aus allen Teilen Europas dort ebenso eine Rolle. Die Alte Synagoge soll ein Ort der Begegnungen sein, in dem der Besucher andere Kulturen kennenlernt. Mittlerweile habe er ein Gespür dafür bekommen, was in Hagenow funktioniert und was nicht so gut. Er hat den Anspruch, das Hagenower Publikum ein wenig aus der Komfortzone herauszuholen und nicht nur immer das zu bieten, was bekannt sei.

Vor allem das Konzertpublikum in Hagenow ist nach seinen Worten offener gegenüber kulturellen Angeboten, eben auch aus der Situation heraus, dass das Angebot nicht so üppig sei im Vergleich zu Hamburg.

Am 4. November ist jetzt die Gruppe „Nua“ in der Alten Synagoge zu Gast, zu der eine schottische Musikerin und drei deutsche Künstler gehören. Die schottische Geigerin und Sängerin Catriona Price von den Orkney-Inseln fand sich mit den in der deutschen Folk-Szene bekannten Musikern Michaela Grüß (Gesang und Bodhrán), Steffen Gabriel (Holzquerflöte) und Tobias Kurig (Bouzouki) zusammen.  Die Band verbindet traditionelle schottische und irische Musik mit zeitgenössischen Liedern aus aller Welt auf eine frische und sympathische Art und Weise.    Karten gibt es im Vorverkauf  in der Hagenow Information.  In Vorbereitung ist zudem ein weiteres Konzert in der Alten Synagoge am 8. Dezember.  Christoph Pelgen und Johannes Mayr präsentieren dann europäische Weihnachtsmusik mit Dudelsack, Orgel, Bombarde, Akkordeon und Nyckelharpa.

 

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