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Hagenower Kreisblatt

18. Oktober 2017 | 00:26 Uhr

Hagenow : Richtig reagiert bei Trickbetrug

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Pensionierter Polizeibeamter Bernd Fritsch gibt wertvolle Hinweise und Empfehlungen für Senioren

„Sie wollten eine Spende für eine Einrichtung für betreutes Wohnen sammeln“, fängt Alma Schäfer an zu erzählen. Es geht um eine Freundin, deren gesamter Schmuck von zwei jungen Damen gestohlen wurde, die sich unter einem Vorwand Zutritt zu ihrer Wohnung verschafften. Genau davor habe sie Angst, verrät die 79-Jährige. Sie wolle nicht, dass ihr so etwas auch passiert. Doch die Betrüger heutzutage seien mehr als ideenreich, sagt Bernd Fritsch. Der pensionierte Polizeibeamte gab am Mittwoch auf einer Informationsveranstaltung der Sparkasse nach dem Motto „Sicherheit für Senioren“ Hinweise und Empfehlungen für sicheres Leben im Alter.

„Ich hoffe zu erfahren, wie wir unser Haus noch mehr sichern können“, erzählt Gabriele Ebert. Vor allem in der Urlaubszeit, wenn sie verreist seien, hätte sie Angst und Bedenken, dass ihr Haus und ihr Grundstück nicht ausreichend gesichert seien. Auch mit dem Enkeltrick sind ein paar der Gäste bereits in Berührung gekommen. Bisher seien die Betrüger in diesen Fällen jedoch erfolglos geblieben.

An sich ginge es Senioren hinsichtlich der Kriminalitätsrate gut, so Bernd Fritsch. Im Vergleich zu Jüngeren würden Rentner weniger zum Opfer krimineller Machenschaften. „Doch Trickbetrügereien und Haustürgeschäfte sind unsere Schwachstellen“, so Fritsch. Senioren sollten sich deshalb beispielsweise am Telefon nicht von vermeintlichen Polizeibeamten über Geld oder Wertgegenstände aushorchen, geschweige denn austricksen lassen. „Ich habe in meiner 43-jährigen Dienstzeit nie von jemandem so etwas gefordert oder wissen wollen. Deswegen kann ich Ihnen nur sagen – fallen Sie nicht auf so etwas herein“, so der ehemalige Polizist.

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