Zarrentin : Regionalmarke bleibt voll im Trend

Produkte aus der Region – von hier, für hier. Mit der Regionalmarke steigern sie weiter ihren Wert.
Produkte aus der Region – von hier, für hier. Mit der Regionalmarke steigern sie weiter ihren Wert.

Zehn neue Unternehmen freuten sich über das Zertifikat, 49 Mal gab es Verlängerungen.

svz.de von
22. November 2017, 12:00 Uhr

Es sind hart umkämpfte Märkte, auf denen sich die kleinen und mittelständischen Unternehmen der Region tagtäglich behaupten müssen, um den Kopf in der Schaalseeregion sinnbildlich über Wasser zu halten. Längst schon genügt es nicht mehr, nur mit guter Qualität und tollem Service bei den Kunden zu punkten. Neben der regionalen Verbundenheit und auch der Nachhaltigkeit bzw. dem umweltbewussten Arbeiten ist es vor allem ein Faktor, der die Unternehmer auf neue Wege treibt. Marketing und Werbung. „Wer etwas verkaufen will, muss auch die Werbetrommel rühren“, sagt Unternehmer Walter Strube, der mit seinem Hofladen in Wittenburg jüngst für Aufmerksamkeit sorgte. Er ist einer von zehn Unternehmern, die seit 2017 mit der Regionalmarke „Biosphärenreservat Schaalsee - Für Leib und Seele“ werben dürfen.

„Gerade über den Internetauftritt und die Online-Verbreitung des Biosphärenreservates Amt Schaalsee können uns so noch mehr Kunden finden“, so Strube. So wie er haben es auch neun weitere Firmen der Region Schaalsee geschafft, die Kriterien der Prüfer zu erfüllen (siehe Infokasten).

Nicht nur umweltbewusst müssen die Unternehmen arbeiten, sondern umweltfreundlich. Regional sehr verbunden, integrativ und mit hohem qualitativen Standard. Davon überzeugen sich Susanne Hoffmeister und ihr Team bei der Kontrolle und Plakettierung. Zu den zehn neuen Firmen haben es im gesamten letzten Kalenderjahr auch 49 Unternehmen der Region geschafft, sich das Siegel abermals zu verdienen. Die Verlängerung, die alle zwei Jahre ansteht, wird genauso akribisch bearbeitet wie die Neuaufnahme.

Auf der anderen Seite gab es in 2017 auch sechs betriebsbedingte Rückgaben der Plaketten. „Das ist normal. Wenn ein Unternehmen aus verschiedenen Gründen am Markt nicht mehr bestehen kann, geht das Siegel zurück“, sagt Susanne Hoffmeister, die auch in diesem Jahr ein weiteres Kapitel der Erfolgsgeschichte der Regionalmarke geschrieben hat.

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