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Verfolgungsjagd : Raser liefert sich gefährliches Katz- und Mausspiel mit der Polizei

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

In der Nähe von Parchim endete in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch die Verfolgung eines Autos, das sich zuvor in Schleswig-Holstein einer Kontrolle entzogen hatte.

Gegen 23.30 Uhr informierte die Einsatzleitstelle Lübeck die Polizei in Waldeck über den laufenden Einsatz auf der A 24. Dort wollten Kollegen aus dem Nachbarland einen Nissan anhalten. Der Fahrer nahm jedoch mit einer äußerst riskanten Fahrweise und mit bis zu 200 Stundenkilometer Reißaus in Richtung Berlin. Die Landespolizei MV unterstützte daraufhin mit vier Streifenwagen aus den Revieren Parchim, Ludwigslust und Stolpe. Kurz hinter der Ortschaft Groß Godems konnte der 23-jährige Pole schließlich gestoppt und festgenommen werden. Dem umsichtigen Handeln der eingesetzten Polizeibeamten war es zu verdanken, dass am Ende niemand verletzt wurde. Zwei Streifenwagen und das Fluchtfahrzeug wurden im Laufe der Verfolgung beschädigt. Es entstand ein Schaden von ca. 12 000 Euro.

Zur weiteren Klärung des Sachverhalts wurde der Nissan sichergestellt. Er ist auf eine Firma aus Osnabrück zugelassen.

Inwieweit das Fahrzeug zuvor entwendet wurde, prüft nun die Polizei aus Schleswig-Holstein.

Beim Tatverdächtigen erhärtete sich zudem der Verdacht einer Drogenbeeinflussung, nachdem ein entsprechender Vortest durchgeführt wurde. Er muss sich deshalb wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten, so eine Pressemitteilung.

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