Aufatmen im Amt Neuhaus : Radweg Neuhaus - Dellien kommt

Mitarbeiter vom Kreisbauhof räumen die gefällten Bäume ab.
Mitarbeiter vom Kreisbauhof räumen die gefällten Bäume ab.

Vorbereitende Arbeiten, wie das Fällen und Abräumen von Bäumen erfolgen aktuell / Tiefbauarbeiten im werden Sommer 2014 durchgeführt

svz.de von
11. Dezember 2013, 16:30 Uhr

Im nächsten Jahr geht es mit den eigentlichen Bauarbeiten für einen Radweg zwischen den Ortschaften Neuhaus und Dellien richtig los. Vorbereitende Arbeiten wurden und werden aber schon jetzt durchgeführt. Mitarbeiter des Kreisbauhofs haben entlang der rechten Straßenseite alle Bäume gefällt, die dem neuen Radweg im Wege stehen würden. Die Bäume werden zurzeit zersägt und abgeräumt.

Anwohner der Delliener Straße hatten sich für einen Radweg stark gemacht, Unterschriften gesammelt und diese während einer Kreistagssitzung im Dezember 2011 auch an Landrat Manfred Nahrstedt übergeben. Sie machten darauf aufmerksam, dass es besonders für Schulkinder gefährlich ist, hier am Straßenrand mit dem Rad zu fahren oder zu Fuß zu gehen.

Im Juli 2012 hatte sich Nahrstedt dann persönlich an den damaligen Verkehrsminister Jörg Bode gewandt, um die Dringlichkeit zu unterstreichen und die notwendigen Fördermittel vom Land schon früher zu bekommen.

Das gesamte Projekt wird in etwa 420 000 Euro kosten. Zu 65 Prozent kommen die Mittel vom Land Niedersachsen (VVG: Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden), den Rest finanziert der Landkreis gegen und einen kleinen Teil muss auch die Gemeinde Amt Neuhaus selbst bezahlen, weil der Landkreis Geh- und Radwege an den Kreisstraßen nur noch baut, wen sich die Gemeinden finanziell beteiligen.

Der künftige Radweg ist rund 1,8 Kilometer lang. Er wird als Betonradweg zwei Meter breit ausgebaut. Im Zuge der Tiefbauarbeiten werden auch noch Arbeiten am Regenwasserkanal durchgeführt und im Kurvenbereich am Ortsausgang von Neuhaus soll außerdem die Fahrbahn erneuert werden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen