zur Navigation springen
Hagenower Kreisblatt

23. November 2017 | 19:51 Uhr

Wittenburg : Premiere in der Grundschule

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Stadt Wittenburg, Internationaler Bund und Schulleitung begrüßten gestern den ersten Schulsozialarbeiter an der Schule am Friedensring

von
erstellt am 21.Apr.2016 | 12:00 Uhr

Es war gestern eine kleine Premiere an der Grundschule am Friedensring in Wittenburg. Schulleiter Rüdiger Marlow und Bürgermeisterin Margret Seemann begrüßten Bernhard Zimmermann, den ersten Schulsozialarbeiter an der Bildungseinrichtung.

Träger der Schulsozialarbeit ist dort der Internationale Bund, der nach den Worten von Bereichsleiterin Ilona Kämpgen-Mahnke zudem in Boizenburg, Neuhaus, Vellahn und am Gymnasialen Schulzentrum in Wittenburg Schulsozialarbeit leistet.

Immerhin besuchen nach Informationen von Schulleiter Rüdiger Marlow am Friedensring 320 Mädchen und Jungen in 16 Klassen die Schule. Wie Bürgermeisterin Margret Seemann gestern sagte, gab es bereits seit Oktober 2013 Bestrebungen, einen Schulsozialarbeiter dort zu etablieren. Nachdem die Frage mit dem Landkreis geklärt war, ob Schulsozialarbeit an einer Grundschule überhaupt notwendig sei, ging es schließlich um die Finanzierung. Finanziert wird die Stelle zu 50 Prozent von der Stadt Wittenburg, 50 Prozent aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), und von der Gemeinde Wittendörp, weil ja auch Schüler aus dem Wittenburger Umland die Schule besuchen. „Ich finde es wichtig, dass mit der Schulsozialarbeit nicht erst in den weiterführenden Schulen begonnen wird, sondern bereits in der Grundschule. Für uns ist es dann ein nahtloser Übergang in die weiterführende Schule. Dort am Gymnasialen Schulzentrum haben wir ja einen Schulsozialarbeiter“, sagt die Bürgermeisterin Margret Seemann im SVZ-Gespräch.

Wer ist nun der Neue, Bernhard Zimmermann, der in Zusammenarbeit mit der Schulleitung und dem Kollegium Ansprechpartner für Schüler und Eltern gleichsam sein will?

Ursprünglich kommt er aus dem Ruhrpott, ist aber nach eigenen Worten seit einer gefühlten Ewigkeit hier im Norden und bezeichnet sich selbst als „Halb-Ossi“. Der ausgebildete Sozialpädagoge, der berufliche Erfahrungen in der Kinder- und Jugendhilfe sammelte, wechselte 2012 in die Schulsozialarbeit.

An der Schule in Kröpelin und in Plate war er tätig. „Für mich ist es wichtig, an einer Grundschule zu arbeiten. Ich sehe hier einen begrünten Schulhof und eine Menge lebendiger Kinder, und vor der Tür das Wohngebiet Friedensring. Es tut sich ein weites Feld für mich hier auf, und ich denke besonders an die Streitschlichtung, an verschiedene Präventionsprojekte, an die Arbeit mit Fragen der Natur und nicht zuletzt an die Arbeit im Jugend- und Kommunikatiosnzentrum“, blickt er in die Zukunft.

„Als Schulleiter wünsche ich mir von unserem Schulsozialarbeiter Bernhard Zimmermann einen guten Kontakt zu den Schülern und eine gute Zusammenarbeit mit den Kollegen. Außerdem ist es wichtig, ein offenes Ohr für die Eltern zu haben. Und dann geht es natürlich um solchen Fragen wie Gewaltprävention, es geht um Freizeitangebote für die Kinder. Insgesamt sehe ich die Schulsozialarbeit als Bereicherung für unser Haus“, sagt Rüdiger Marlow.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen