Bantin : Praktikum an der Priesterbuche

Revierförster Peter Schuster zeigt Praktikantin Katharina Roetz an einer Baumscheibe die Jahresringe.
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Revierförster Peter Schuster zeigt Praktikantin Katharina Roetz an einer Baumscheibe die Jahresringe.

Katharina Roetz, Gymnasiastin aus Wittenburg, macht sich im Revier Bantin des Forstamtes Radelübbe mit Arbeiten im Wald vertraut

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09. Juli 2014, 14:52 Uhr

Das idyllische Fleckchen Erde im Progresser Holz heißt Priesterbuche. Seit Alters her kommen die Einwohner der Region dort im Wald zusammen, um gemeinsam etwas zu unternehmen. Früher sollen sogar im Wald Paare geheiratet haben, ist überliefert. Gestern waren Revierförster Peter Schuster und Praktikantin Katharina Roetz im Wald unterwegs, um bei den hundertjährigen Traubeneichen, die dort stehen, nach dem Rechten zu schauen. Die 15-jährige Schülerin der 9. Klasse des Wittenburger Gymnasiums macht bis heute im Forstamt Radelübbe ein Praktikum.

„Wir betreuen regelmäßig Praktikanten, bei uns im Forstamt und in den Revierförstereien. Die Schüler sollen sich näher mit unserer Arbeit vertraut machen, wie zum Beispiel mit der Holzvermarktung, mit Fördermöglichkeiten, aber sie sollen auch erleben, worum sich der Revierföster vor Ort zu kümmern hat“, sagt Sven Kowalski vom Forstamt Radelübbe. Das sei unbedingt erforderlich, um Nachwuchs für die Forst zu gewinnen.

„Es ist bekannt, dass es gerade in unserer Branche in den nächsten Jahren ein Fachkräftemangel geben wird. Ein Praktikum kann mit dazu beitragen, bei einem Schüler das Interesse für den Wald, die Natur und die Tiere so zu wecken, dass möglicherweise ein Berufswunsch daraus wird“, sagt er weiter im SVZ-Gespräch.

„Ich interessiere mich sehr für die Biologie. Wir haben Bekannte und Freunde, die Jäger und Förster sind. Deshalb wollte ich dieses Praktikum machen. Ich hätte nicht gedacht, wieviel verschiedene Aufgaben im Revier so beachtet werden müssen. Welche berufliche Richtung ich einmal wählen werde, weiß ich aber noch nicht“, sagte die 15-Jährige gestern.

Nach den Worten von Förster Peter Schuster macht sich Katharina Roetz gut. „Wir sind gegenwärtig dabei, die Planungen für das nächste Jahr anzuschieben. Dabei hat sie mir über die Schulter geschaut, wie wir im Einklang mit der Natur arbeiten“, sagte er abschließend.

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