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Hagenower Kreisblatt

23. Oktober 2017 | 10:18 Uhr

Hagenow : Poststraße: Der Ausbau geht weiter

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Voraussichtlich im September beginnen die Arbeiten zum Ausbau der Wasser- und Poststraße. Am 5. September Anliegerberatung

Jetzt gehen die Arbeiten in der Poststraße weiter. Kurzer Rückblick: In den Jahren 2014 und 2015 hat die Stadt Hagenow als Bauherr den Durchlass an der Mühlenteichbrücke saniert. Aufgrund von Bauverzögerungen gab die Kommune erst im Dezember 2015 die Poststraße wieder für den Verkehr frei. Jetzt sollen die Arbeiten in der Wasserstraße- und Poststraße voraussichtlich im September weitergehen. Dabei handelt es sich wieder um eine Gemeinschaftsaufgabe von Kommune und Abwasserzweckverband. Am 5. September wird es um 19 Uhr im Hagenower Rathaussaal dazu nach den Worten von Dirk Wiese von der Stadtverwaltung eine Anliegerberatung geben.

„Die Arbeiten erfolgen im Sanierungsgebiet der Stadt, die mit Städtebaufördermitteln unterstützt werden. Deshalb ist natürlich die Frage berechtigt, warum saniert die Stadt gerade diese Straße? Aber das Vorhaben in der Wasser- und Poststraße wird mit Städtebaufördermitteln bezuschusst, und diese Förderung läuft irgendwann aus. Und so lange wir auf unserem Förderkonto Geld zur Verfügung haben, wollen wir natürlich so viel wie möglich davon in Anspruch nehmen. Von da her lag dieses Vorhaben in der Priorität hoch ebenso wie die Gestaltung des Lindenplatzes, die auch mit Städtebaumitteln gefördert wird“, sagt Bürgermeister Thomas Möller. Der Baubeginn wird aus heutiger Sicht Mitte oder Ende September erfolgen, ist aus dem Rathaus zu erfahren.

Worum geht es bei den Weiterführungen der Arbeiten in der Innenstadt? Es sollen die Post- und die Wasserstraße bis einschließlich des Kreuzungsbereiches Post- und Hagenstraße ausgebaut werden. „Mit der Wasserstraße werden wir beginnen. Dort muss zunächst der gesamte Regenwasserkanal eingebaut werden“, ist weiter von Dirk Wiese zu erfahren.

Wenn die Arbeiten in diesem Bereich abgeschlossen sind, geht es weiter in der Poststraße, dort wo der erste Bauabschnitt fertig geworden ist.

Im Zuge der Planungen habe sich die Verwaltung intensiv mit dem Senioren- und Behindertenbeirat der Stadt verständigt. So werden die Bauausführungen in diesem Bereich mit einer geringen Bordhöhe ausfallen, um eine deutlich bessere Begehbarkeit für Menschen mit Handicap und für Rollstuhlfahrer und Rollatornutzer zu ermöglichen. Die Bauarbeiten werden die Kommune noch weit in das Jahr 2018 hinein beschäftigen. Denn aus derzeitiger Sicht ist ein Abschluss dieses Vorhabens zum Ende des Jahres 2018 geplant. In der Poststraße wird ein Regenwasserkanal eingebaut, der Schmutzwasserkanal wurde nach den Worten von Dirk Wiese vor acht Jahren dort gelegt worden. Und wie soll nach Abschluss der Tiefbauarbeiten die Oberfläche in der Poststraße gestaltet werden? Die Straßenoberfläche in der Poststraße wird bis in den Einmündungsbereich der Kreuzung Hagen-Poststraße in Asphalt ausgelegt.

Eine Besonderheit wird sicherlich die Gestaltung der Kreuzung sein. Denn die wird im Vergleich zur derzeitigen Auslegung doch verengt sein. „Es besteht im Innenstadtbereich der 30 km/h-Zone. Die Planungen gehen davon aus, dass die gegenwärtigen Breiten der Kreuzung zurückgebaut werden, um den Verkehrsbereich dort zu beruhigen. Der Kreuzungsbereich indes wird aufgepflastert. Die fußläufigen Querungen werden auch dort barrierefrei gestaltet“, so Dirk Wiese.

Dabei handelt es sich übrigens um die erste Kreuzung dieser Art, die so gestaltet wird. Weitere werden sicherlich folgen. Mit der Verkehrsgesellschaft VLP sei im Zuge der Planungen dort mit Bussen die Radien gefahren worden, um die Passierbarkeit auch bei beruhigter Zone zu ermöglichen.

Die Gesamtkosten für das Bauvorhaben liegen bei 1,2 Millionen Euro für alle drei Teilabschnitte - Wasserstraße, Poststraße und Kreuzung. Die Kommune ist beispielsweise zur Hälfte auch an den Kosten für den Regenwasserkanal beteiligt. Das Vorhaben wird mit Mitteln der Städtebauförderung unterstützt.

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