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Hagenower Kreisblatt

20. November 2017 | 14:57 Uhr

Polizei fasst Spritdiebe

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Beamte stellen Täter auf dem Penny-Parkplatz in der Möllner Straße

svz.de von
erstellt am 14.Aug.2014 | 17:07 Uhr

Das ist ein schöner Erfolg für die Polizei: Ein Polizist hat auf seiner Streifen-Fahrt durch Hagenow Spritdiebe auf frischer Tat ertappt.

Doch der Reihe nach: Als ein Beamter auf seiner Streifen-Tour durch das Stadtgebiet auf den Penny-Parkplatz in der Möllner Straße fährt, bemerkt der Polizist unter einem Pkw einen feuchten Fleck. Um das Auto genauer begutachten zu können, fährt der Polizist näher heran. Als er vor dem Fahrzeug steht, bemerkt er, dass eine Person neben einem daneben parkenden Auto steht. Diese macht einen sehr zurückhaltenden Eindruck. Eine zweite Person saß noch in dem Nebenfahrzeug. Während der Polizist den Mann nach Hinweisen fragt, bemerkt er einen Akku-Bohrer vor dem Auto. Als er dann beim weiteren Fragen auch noch weitere Utensilien für einen Benzinklau sieht, ist für ihn klar, dass hier etwas nicht stimmt. Der Polizist schaltet blitzschnell. Die Täter werden sofort vorläufig festgenommen, müssen ihre Hände auf den Wagen legen und werden durchsucht. Eine zufällig anwesende Polizeibeamtin greift ein und hilft ihrem Kollegen bei der Festnahme. „Der eine der beiden Täter hat plötzlich über Herzschmerzen geklagt, so dass ein Rettungswagen angefordert und der junge Mann ins Krankenhaus gebracht wurde“, sagt Uwe Mathews, Leiter des Polizeirevieres Hagenow. Die Täter seien vollkommen perplex gewesen, dass sie von der Polizei festgenommen wurden. Sie hatten die Beamten in den ersten Momenten gar nicht erkannt, fügt Mathews erläuternd hinzu. Der andere Täter, ein 29-jähriger Mann, wurde vorläufig festgenommen. Bei der Erstbefragung durch die Beamten gestand er sofort die Tat. Die Polizei stellte währenddessen weiteres Beweismaterial für den Spritklau in dem Täterwagen sicher.

Der Fall ist nun in den Händen der Staatsanwaltschaft. Der Mann, der wegen Herzproblemen im Krankenhaus lag, konnte wieder entlassen werden. Der Schaden am angebohrten Pkw beläuft sich auf 2500 Euro. Auch die Reinigung der mit Benzin verschmutzten Stelle ist bereits durch eine Fachfirma erfolgt. Das sei ebenfalls ein kostspieliges Verfahren, so Mathews. Diese Kosten sind um ein vielfaches höher geworden, als eine Tankfüllung an der Tankstelle gekostet hätte, fügt er hinzu. Doch die ganze Sache ist aus Sicht des Revierleiters gut abgelaufen. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn sich das Benzin bei dem Klau entzündet hätte. „Es hätte nicht nur den Tätern etwas passieren, sondern auch die anderen Pkw’s und Gebäude in Mitleidenschaft gezogen werden können.“

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