Hagenow : Politischer Wille in Zahlen

Die Fachdienstleiterin für Finanzen im Amt Hagenow-Land, Katrin Dittmann (l.) hier im Gespräch mit dem leitenden Verwaltungsbeamten Alfred Matzmohr.
Die Fachdienstleiterin für Finanzen im Amt Hagenow-Land, Katrin Dittmann (l.) hier im Gespräch mit dem leitenden Verwaltungsbeamten Alfred Matzmohr.

Gemeinden des Amtes Hagenow-Land bereiten ihre Haushaltssatzungen für 2018 vor

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11. Januar 2018, 08:00 Uhr

Katrin Dittmann, Fachdienstleiterin Finanzen im Amt Hagenow-Land, hat derzeit alle Hände voll zu tun. Die Finanzplanungen für die 20 Gemeinden im Amtsbereich gehen in die heiße Phase. Die Vorbereitungen für die neuen Haushaltssatzungen begannen bereits im September, die Planzahlen wurden zusammengetragen und eingeordnet. Das setzt insgesamt natürlich eine intensive Beratung vor Ort voraus. Denn erst wenn feststeht, was die Gemeindevertretungen wollen, kann dieser politische Wille in Zahlen gefasst werden. Dabei müssen Investitionen genauso berücksichtigt werden, wie der Einsatz von Maschinen für die Gemeindearbeiter, die Kosten für kommunale Einrichtungen, für die Unterhaltung von Straßen und vieles mehr.

„Ich bin jetzt dabei, die Haushaltsentwürfe vorzubereiten und dabei die einzelnen Vorhaben zu berücksichtigen. Seit Dezember werden die Haushaltsentwürfe zusammen mit den Gemeinden, den Finanz- und Hauptausschüssen, beraten. Im Dezember beschlossen bereits Bandenitz und Moraas ihre Haushalte“, erzählt die Fachdienstleiterin weiter.

Die anderen Gemeinden aus dem Amtsbereich haben sich vorgenommen, ihre Haushalte, die ja die Grundlage ihres Wirtschaftens sind, auf ihren Sitzungen im in diesem Monat und im Februar zu beschließen.

In der Kämmerei des Amtes Hagenow-Land liegen jetzt also die 18 Haushalte der Gemeinden, der Amtshaushalt sowie der des Schulzweckverbandes zur Bearbeitung auf dem Tisch.

Welche Schwerpunkte haben sich denn jetzt einzelne Gemeinden gesetzt? So plant Bandenitz beispielsweise den Neubau einer Kindertagesstätte. Anträge auf Fördermittel sind außerdem bei anderen Gemeinden u.a. für Bushaltestellen, Straßensanierungen und Neubauten gestellt.

„Die Vorbereitungen laufen außerdem für die Gemeinden, bei denen die Windprojekte in Arbeit sind. Das betrifft beispielsweise die Bereiche Alt Zachun und Hoort. Pritzier, Gammelin, Bresegard und Picher planen die Beschaffung von Feuerwehrfahrzeugen. Im Gammelin ist der Neubau einer Sporthalle im Gespräch, die Toddiner wollen ein neues Feuerwehrgerätehaus bauen. Und in Kuhstorf sollen neue Wohnungen geschaffen werden“, macht der leitende Verwaltungsbeamte, Alfred Matzmohr, im SVZ-Gespräch deutlich.

Mit dem Beschluss zum Haushalt 2018 der jeweiligen Gemeindevertretungen wird der Etat wirksam. Doch bis dahin hat die Fachdienstleiterin Katrin Dittmann noch so mache abendliche Beratung zu bestreiten.


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